Home | Kontakt | Impressum | Übersicht english flag 
NIM nanosystems initiative munich

Wie alles begann…

Hochdotierte Förderung für Evolutionsforschung

Die amerikanische Simons Stiftung unterstützt mit 1,5 Millionen Dollar die Forschung des NIM-Wissenschaftlers Dieter Braun über die ersten Moleküle, die genetische Informationen speichern und weitergeben konnten.  Mehr dazu

Teamplayer in der Zelle

Biophysik

Viele Enzyme funktionieren nur mit einer Art Co-Trainer. Wie diese Zusammenarbeit im Detail aussehen kann, zeigen NIM-Wissenschaftler mit einer neuen Methode exemplarisch am Hitzeschock-Protein Hsp90.  Mehr dazu

Leitfähige Nanoröhren aus einem Guss

Energiespeicherung

Im Elektroauto ohne Aufladen einmal quer durch Deutschland? Die Industrie setzt dafür auf die Entwicklung leistungsfähiger Lithium-Schwefel-Akkus. Chemiker des NIM-Clusters stellen jetzt ein Material vor, das Schwefel besonders gut bindet und so die Speicherkapazität der Batterien verbessern könnte.  Mehr dazu

Akademiepreis für Andreas Bausch

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr an das NIM-Mitglied Andreas Bausch. In seiner Arbeit verbindet er erfolgreich Physik, Chemie und Biologie, um die Biophysik der Zelle zu entschlüsseln.  Mehr dazu

Besondere Auszeichnung für Peter Hänggi

Neues Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften

Die angesehene Akademie ehrt mit der Aufnahme des NIM-Wissenschaftlers Peter Hänggi seine exzellente Forschung im Fachbereich Theoretische Physik. Unter den Mitgliedern befinden sich 29 Nobelpreisträger.  Mehr dazu

Nano-Lichtquelle enthüllt unregelmäßige Molekülordnung

Halbleiter-Forschung

Organische Halbleiter-Dünnschichten sind von Einschlüssen durchzogen, die den Ladungstransport behindern könnten. Dies konnten NIM-Wissenschaftler mithilfe einer neuen Methode nachweisen.  Mehr dazu

Nanokristalle zur Wasserspaltung

Veröffentlichung auf Titelseite

Den NIM Wissenschaftlern Dina Fattakhova-Rohlfing, Thomas Bein und ihrem Team ist es gelungen, winzige, kristalline NiO Nanopartikel mit definierter Größe herzustellen. Die Partikel sind vielversprechende Kandidaten für eine effiziente Katalyse der elektrochemischen Wasserspaltung.
Die dazugehörige Abbildung stammt vom NIM Mediengestalter und wurde als Journalcover ausgewählt.  Mehr dazu

Ulrich Gerland erhält Lehrstuhl an TU München

Theorie komplexer Biosysteme

Ulrich Gerland, seit 2008 Mitglied bei NIM, hat einen Ruf an das Physik-Department der TUM angenommen. Mit seinem Team erforscht der Wissenschaftler, wie genau die Gesetze der Physik auf biologische Systeme wirken.  Mehr dazu

Jetzt wird´s eng

Dicht gepackte Schwärme

Ob Fische oder Nanoteilchen: Nimmt die Zahl von Elementen in einem Schwarm zu, so ändern sich die Regeln. NIM-Wissenschaftlern ist es gelungen, ein universelles Modell zu erstellen, um diese Verhaltensänderungen zu untersuchen.  Mehr dazu

Moleküle und ihre Wohlfühl-Temperatur

Biophysik

Moleküle folgen in Flüssigkeiten entweder einem Temperaturgefälle oder einer elektrischen Spannung. NIM-Physiker haben gezielt an DNA-Molekülen untersucht, wie deren negative Ladung und die Salzlösung, in der sie schwimmen, die Bewegung beeinflussen.  Mehr dazu

Die Vorteile defekter Diamanten

Kontrollmechanismus entwickelt

Der NIM Wissenschaftler Dr. Jose A. Garrido (TU München) und seine Kollegen haben eine transistorartige Architektur entwickelt, um die Eigenschaften von Defekten in einem Diamanten kontrollieren zu können.  Mehr dazu

Abenteuerlustige Bakterien

Theoretische Biophysik

Für Nachwuchs sorgen oder lieber die Welt erobern? Vor dieser Frage stehen erstaunlicherweise auch Bakterien. Wie sie sich entscheiden sollten, um ihre Art optimal zu erhalten, haben NIM-Wissenschaftler jetzt erstmals berechnet.
 Mehr dazu

Neue NIM-Cover

Sichtbare Nanowissenschaft

Auch diese Cover-Grafiken machen die Arbeit von NIM-Forschern sichtbar. Sie zeigen selektive Membranen mit Nanometer großen Poren sowie verschiedenartige Mess-Spitzen aus der Nahfeld-Spektroskopie.  Mehr dazu

NIM ziert Titelseiten

3D Grafiken erneut als Cover ausgewählt

Erneut haben es zwei vom NIM-Mediengestalter zu Publikationen entworfene Grafiken auf die erste Seite einer renommierten Fachzeitschrift geschafft. Dabei handelt es sich um die aktuellen Ausgaben von Nature Nanotechnology und Nanoletters.  Mehr zu den Publikationen

Der Tausend-Tröpfchen-Test

Synthetische Biologie

In einem winzigen Tröpfchen könnte in Zukunft ein ganzes Chemie-Labor Platz finden. NIM-Wissenschaftler konnten in diesem einfachsten Ansatz zu einer künstlichen Zelle jetzt erstmals ein komplexes biochemisches System etablieren und untersuchen.  Mehr dazu

Nanosystems News

Neuer NIM Newsletter

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres aktuellen Newsletters. Es erwarten Sie interessante Forschungsberichte, Porträts von NIM-Wissenschaftlern, Neues vom Forschungsnachwuchs und  vieles mehr.

Wärme auf Wanderschaft

Ungewöhnliche Wärmeverteilung in einer Dimension

Wärme verbreitet sich in Körpern gleichmäßig gemäß dem Fourierschen Gesetz. Für 2D- und 1D-Objekte wie Filme oder feinste Drähte scheinen andere Regeln zu gelten, denen NIM-Physiker nun auf die Spur gekommen sind.  Mehr dazu

Laserlicht aus Nanodrähten

Die kleinsten Laser der Welt

Diese Laser bestehen aus einem perfekten kristallinen Halbleiter-Nanodraht. Nach Anregung emittiert er Licht mit einer definierten Wellenlänge im UV- und sichtbaren Spektrum. Jetzt konnten NIM-Wissenschaftler erstmals einen Nanolaser für den Infrarot-Bereich realisieren.  Mehr dazu

Science Meets Art

Workshop - 29. Januar 2014 (München)

Einmalige Meisterwerke restaurieren Experten zunehmend auch mit Methoden der Nanotechnologie. Anhand von Beispielen stellen Münchner Fachleute vor, mit welchen konkreten Techniken sie selber arbeiten.  Mehr dazu

Nanopartikel und ihr Platz im Orbit

Planet-Satelliten-Modell

Münchner Physiker haben ein „Planet-Satelliten-Modell“ entwickelt, mit dem sie Nanobausteine gezielt verbinden und dreidimensional anordnen können. Ähnlich dem Photosystem in Pflanzen und Algen könnte das Modell in Zukunft dazu dienen, Energie zu sammeln und umzuwandeln.  Mehr dazu

NIM Workshop "Young Ideas in Nanoscience"

19.-20. November 2013, München

Junge NIM-Nachwuchsforscher und die renommierten Wissenschaftler des NIM- Scientific Advisory Board gestalteten mit ihren Fachvorträgen den erstmals stattfindenden Workshop. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Posterbeiträge von NIM-Doktoranden.  Mehr dazu

Erster Platz für das LMU Physik-Team “DNA Diamonds”

Bio-Molecular Design Preis

Vier LMU Physikstudenten sind mit dem internationalen BIOMOD-Preis ausgezeichnet worden. Das Team präsentierte eine elegante Methode, um einzelne Nanodiamanten gezielt an künstliche DNA-Strukturen zu befestigen.  Mehr dazu

Wissenschaft in 3D

NIM-Covervorschläge ausgewählt

Erneut wurden NIM-Publikationen von Fachzeitschriften als sogenannte "Cover Artikel" hervorgehoben. Dazu beigetragen haben die 3D-Abbildungen, die der NIM Mediengestalter Christoph Hohmann in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern erstellt hat.  Mehr dazu

Architekten des Lebens in 3D

Molekularbiologie

Zehn Jahre arbeiteten der NIM-Wissenschaftler Patrick Cramer und seine Kollegen daran, die Struktur eines zentralen Schalters für das Zellwachstum aufzuklären. Nun ist ihnen der Durchbruch gelungen – und zwar bei einer Auflösung, die die Lage einzelner Atome preisgibt.  Mehr dazu

Hocheffiziente hydrodynamische Trennung von Zellen

Mikrofluidik

NIM-Biophysiker präsentieren in der Fachzeitschrift "Biomicrofluidics" eine neue Methode, um zirkulierende Tumorzellen aus einer Lösung roter Blutkörperchen auszusortieren.  Mehr dazu

Elektronisches Gedrängel im Quantenstau

Quantenphysik

Quantenelektronische Schaltkreise sind durch Engstellen gekennzeichnet, an denen sich bei bestimmten Einschnürungen die Elektronen unerwartet stark stauen. In einer Veröffentlichung in Nature beschreiben NIM-Physiker diese Anomalie erstmals im Detail.  Mehr dazu

Campus Garching: Tag der offenen Tür

Forschung live am Samstag, 19. Oktober 2013

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Forschung der NIM-Wissenschaftler auf dem Campus Garching kennenzulernen, eines der größten Zentren für Forschung und Lehre in Deutschland.  Mehr dazu

Millionenförderung für zwei NIM-Wissenschaftler

ERC Starting Grants

Die LMU-Physiker Professor Alexander Högele und Professor Tim Liedl werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit je einem Starting Grant ausgezeichnet. Auf diese Weise unterstützt der ERC herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre zukunftsweisende Grundlagen-forschung mit bis zu zwei Millionen Euro.  Mehr dazu

NIM Spin-off Club Workshop 2013

Mut zur eigenen Firma

Der NIM-Spin-off-Club besteht aus 13 Start-up-Firmen, die von Nanowissenschaftlern der LMU und der TUM gegründet wurden, oft von NIM-PIs oder deren Doktoranden. Die Gründer haben eine Menge Know-How erworben, was den Aufbau von Unternehmen anbelangt. Dieses Wissen teilten sie am 24. und 25. Juli 2013 in einem Workshop mit Doktoranden des NIM-Graduierten Programmes (NIM-GP) und machten Mut, gute Ideen mit einem Start-Up zu verwirklichen.

Solarzellen unter der Lupe

Organische Elektronik

Wissenschaftler um den NIM-Physiker Dr. Bert Nickel haben erstmals das aktive Material von organischen Dünnschicht-Solarzellen unter einer Art Lichtmikroskop mit Hilfe von lokaler Laseranregung untersucht. Darüber berichten sie in der Fachzeitschrift Advanced Materials.
 Mehr dazu

Krebs direkt in der Zelle bekämpfen

Krebsforschung

NIM-Wissenschaftlern ist es gelungen, eine hochflexible Plattform für Nanopartikel zu schaffen, die unterschiedliche Wirkstoffe in verschiedene Krebszellen schleusen können.
 Mehr dazu

Das läuft wie geschmiert

Reibung und Haftung auf der Nano-Ebene

Ob Fahrzeuggetriebe oder winzige Sensoren für Airbags: Die Einzelteile müssen reibungsarm gleiten, um Energieverlust und Materialverschleiß zu verhindern. Das Reibungsverhalten in Nanometer kleinen Systemen untersuchen NIM-Physiker jetzt anhand eines einzigen Moleküls.  Mehr dazu

Die Physik am Anfang des Lebens

Molekulare Evolution

Nach der Entstehung der Erde bildeten sich im Ur-Ozean aus einzelnen Molekülen nach und nach komplexe genetische Informationen. NIM-Physiker haben gezeigt, wie ein einfacher Temperaturgradient diesen Prozess in Gang gesetzt haben könnte.
 Mehr dazu

Freie Bahn für Elektronen

Der Weg durch organische Transistoren

In Solarzellen und anderen Halbleiter-basierten Bauteilen müssen Elektronen und Elektronenlöcher ungehindert fließen können. NIM-Wissenschaftler haben daher deren Transport während der Fertigung ultradünner organischer Leiterstrukturen untersucht. Die 3D-Grafik des in Realität Nanometer großen Forschungsobjekt, erstellt von NIM, führte zur Veröffentlichung speziell als Cover-Paper.  Mehr dazu

Leben und leben lassen

Natürliche Balance

Das Räuber- und Beute-Schema ist ein klassisches Beispiel der theoretischen Biologie, um Gleichgewichtszustände in der Natur zu beschreiben. NIM-Wissenschaftler haben nun analysiert, unter welchen Bedingungen diese Systeme stabil sind.   Mehr dazu

Unser Erbgut - immer in Bewegung

Statistisches Modell zur Anordnung von Nukleosomen

NIM-Wissenschaftler haben ein Modell entwickelt, das anhand einer statistischen Verteilung zeigt, wie unser Erbgut, die DNA, ununterbrochen in Bewegung ist. Als Datengrundlage dient den Münchner Physikern das gesamte Genom von zwölf verschiedenen Hefen.  Mehr dazu

Das ungewöhnliche Verhalten komplexer Flüssigkeiten

Neues Beschreibungsmodell

Komplexe Flüssigkeiten wie Blut, Farbe oder Ketchup besitzen besondere Eigenschaften. NIM-Wissenschaftler stellen im Journal „Physical Review Letters“ gemeinsam mit Kollegen von der ETH Zürich ein neues Modell zu deren Berechnung vor.  Mehr dazu

Neuer Katalysator für die Wasserspaltung

Energie aus Sonnenlicht

Die Spaltung von Wasser mittels Sonnenlicht ist eine vielversprechende Option für die Gewinnung erneuerbarer Energie.  Neue Katalysatoren auf der Basis von Kohlenstoffnitriden könnten die Entwicklung dieser Technologie vorantreiben.  Mehr dazu

Klare Entscheidungen der Natur

Stabile Grenzen

„Ein bisschen schwanger gibt es nicht.“ Der Spruch macht deutlich, dass die Natur oft eindeutige Grenzen zieht. Wie ihr das gelingt, haben LMU Wissenschaftler anhand eines theoretischen Modells berechnet.  Mehr dazu

Ein einzelnes Molekül im Blick

Intelligente Moleküle

Intelligenz ist nicht allein Sache von Mensch und Tier. Wissenschaftler sprechen auch von intelligenten Molekülen. Diese reagieren direkt auf äußere Reize und verändern reversibel ihre Form. NIM-Physiker zeigen den Prozess erstmals an einem einzigen Molekül. 
 Mehr dazu

Cryo-Elektronenmikroskopie erlaubt tiefe Einblicke in 3D-DNA-Objekte

Eiskalt durchschaut

Mit der Natur als Vorbild entwickeln Wissenschaftler seit einigen Jahren Nanoobjekte auf DNA Basis, die beispielsweise die Funktion von Enzymen nachahmen sollen. Künstliche DNA-Stränge dienen als Baumaterial dieser Konstrukte, deren Struktur bisher nicht leicht zu untersuchen war. Einem Team um den NIM-Wissenschaftler Hendrik Dietz (TU München) ist es nun gelungen, ein besonders komplexes Objekt erstmalig mit Hilfe der Cryo-Elektronenmikroskopie genauestens zu analysieren.   Mehr dazu

Entscheidende Kopplung von Zellskelett und Zellmembran

Eine enge Beziehung

In nachgebildeten Kapillargefäßen zeigten der NIM-Wissenschaftler Prof. Thomas Franke und sein Team an der Universität Augsburg die wichtige Rolle des Zellskelettes für die enorme Flexibilität von roten Blutkörperchen. Ihre mit Mikrokanälen arbeitende Messmethode verspricht hohes Anwendungspotential in der Diagnostik von Erbkrankheiten. Die Arbeit wurde zum Front Cover-Artikel der Zeitschrift "Soft Matter" gekürt.  Mehr dazu

So entsteht der NIM-Kalender

Beobachten Sie die Herstellung des NIM-Kalenders 2013! Der Kalender zeigt ansprechende Bilder, die aus den Forschungsaktivitäten bei NIM hervorgegangen sind und diese illustrieren. Der Kalender wird Anfang Dezember an die Partner und Freunde von NIM verschickt.  Zum Video

Molekulare Bindungen einfach prüfen

Drum prüfe, was sich richtig binde: Die Bindung an ein Zielmolekül ist ausschlaggebend für die Wirkung von Medikamenten. NIM-Wissenschaftlern und ihren Forschungs-partnern ist es gelungen, die Stärke dieser Bindungen auf besonders elegante Weise zu messen.  Mehr dazu

Solarzelle aus einem Molekül

Einzelner Proteinkomplex erzeugt Strom

NIM-Mitglied Alexander Holleitner und weitere Wissenschaftler aus München haben gemeinsam mit der Gruppe von Itai Carmeli (Tel Aviv University) eine Methode entwickelt, um den Photostrom eines einzelnen Moleküls zu messen. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Nature Nanotechnology veröffentlicht.  Mehr dazu

Großer Andrang am NIM-NanoDay

Mehr als tausend Besucher strömten am 8. September 2012 zum NIM-NanoDay in das Deutsche Museum in München. Neben dem abwechlungsreichen Bühnenprogramm gefielen den Gästen vor allem die Mitmach-Experimente und Infostände junger NIM-Wissenschaftler.  Mehr dazu

 

Ein Partikel – viele Funktionen

Nanopartikel können Leben retten, wenn sie gezielt kranke Zellen zerstören. NIM-Wissenschaftler haben einen außergewöhnlich kleinen Partikel entwickelt, der für diese Mission bestens ausgerüstet ist.  Mehr dazu

Akkus laden in Rekordzeit

Energiespeicher der Zukunft

Ob Elektroauto oder E-Bike, entscheidend für den Fahrspaß ist der Akku. Marktführer sind derzeit Lithium-Ionen-Akkus. LMU-Wissenschaftler haben eine Nanostruktur aus Lithium-Titanat entwickelt, die den heutigen Energiespeichern überlegen ist.  Mehr dazu

Vom Wachsen und Schrumpfen

Neues aus der Welt der Mikrotubuli

In jeder Sekunde finden in unserem Körper rund 25 Millionen Zellteilungen statt. Hauptverantwortlich dafür sind zelluläre Filamente, die kontinuierlich wachsen und schrumpfen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie Motor-Proteine diese Dynamik kontrollieren (PRL).  Mehr dazu
Siehe auch Artikel in  Nature - Research Highlights

Gute Nachrichten aus Bonn

NIM Koordinator Jochen Feldmann (links) und Co-Koordinator Friedrich Simmel

NIM erhält weitere fünf Jahre Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

Die Förderentscheidungen für die zweite Phase der Exzellenzinitiative sind gefallen. Der Münchner Exzellenzcluster „Nano­systems Initiative Munich“ (NIM) gehört zu den Siegern des Wettbewerbs und wird nun weitere fünf Jahre lang gefördert. Das haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat am 15. Juni 2012 bekannt gegeben.   Mehr dazu

Kohlenstoff-Nanoröhren

Photostrom in höchster Auflösung

Die zunehmende Miniaturisierung in der Elektronik erfordert neue Materialien. Vielversprechende Kandidaten sind Bauteile aus Kohlenstoff-Nanoröhren, die nun erstmals mit der erforderlichen räumlichen Auflösung optoelektronisch charakterisiert wurden.   Mehr dazu

Verflixte Messungen

Messprozesse verändern Information

Moderne Computer-Prozessoren besitzen bis zu 1,4 Milliarden Transistoren. Doch das Auslesen solch winziger Strukturen beeinflusst die Transistorzustände selbst. Neue Forschungsergebnisse beweisen die Quantennatur dieser Rückkopplungs- (engl. Back-Action) Effekte und eröffnen einen Weg, sie zu vermeiden.   Mehr dazu

Endlich Ordnung in der Ursuppe

Neues aus der Evolutionsforschung

Unser Leben begann in der Ursuppe, in der einzelne Moleküle die Vorläufer unseres Erbgutes bildeten. Doch wie konnten diese ersten Erbinformationen ganz ohne Proteine weitergegeben werden? Vermutlich reichte ihnen ein Temperaturgradient.  Mehr dazu

Mehr als die Summe seiner Teile

Funktionale Molekülkomplexe

Wissenschaftler aus der Gruppe des NIM-Mitglieds Hermann Gaub konnten erstmals einzelne Biomoleküle kontrolliert zu einem Komplex mit eigener Funktion arrangieren.

 Mehr dazu

NIM-Mitglied leitet neuen Sonderforschungsbereich

NIM-Mitglied Joachim Rädler, Professor an der Fakultät für Physik der LMU München, leitet den neuen Sonderforschungsbereich SFB 1032.   Mehr dazu...

DNA-Origami bildet intelligenten Verschluss für Nanoporen

Neue Möglichkeiten für den Nachweis einzelner Moleküle

Eine elegante Methode, einzelne Biomoleküle markierungsfrei zu untersuchen, beruht auf festkörperbasierten Nanosensoren. Dazu gehören Nanoporen, durch die die Moleküle selektiv hindurchwandern. Forschern an der TU München ist es gelungen, die Nanoporen weiter zu differenzieren, indem sie diese mit verschiedenen Nanoplättchen-Deckeln aus DNA als eine Art Verschluss versehen haben.  Mehr dazu

Schwefel in allen Poren

Bessere Akkus mit Kohlenstoff-Nanoteilchen

Lithium-Schwefel-Akkus könnten die Stromspeicher der Zukunft werden. Das NIM-Mitglied Thomas Bein (LMU München) und seine Kollegen haben poröse Nanoteilchen entwickelt, in die Schwefelatome eingelagert werden können. Diese Kombination optimiert die Leistungsfähigkeit der Akkus.  Mehr dazu

Immer der Reihe nach: Molekülkontrolle am Nano-Sensor

Nanoporen, selektiv für Antikörper

Nano-Rezeptoren identifizieren einzelne Moleküle

In der Natur gibt es viele Vorbilder für hochsensitive Sensoren wie die Geruchsrezeptoren unserer Nase, die speziell auf einzelne Moleküle ansprechen. Davon inspiriert, hat ein Team um den NIM-Wissenschaftler Dr. Ulrich Rant (TU München) einen Sensor aus festkörperbasierten Nanoporen entwickelt, der zwei Eigenschaften vereint: Er reagiert auf einzelne Moleküle und erkennt gleichzeitig ihre Identität. Damit eröffnen sich vielfältige Anwendungen wie etwa die Analyse des gesamten Proteinportfolios einer Körperzelle. Die Arbeit wurde in kürzlich in der Zeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht.  Mehr dazu

Mehr Raum für die Forschung

Neubaupläne für Nanoforschungs-Institut an der LMU München nehmen weitere Hürde im Bayerischen Landtag

Die Realisierung des an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München geplanten Instituts-Neubaus für die Nanowissenschaften ("Nano-Institut München") ist einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Der Bayerische Landtag hat am 27. März im Rahmen des Nachtragshaushalts für 2012 die Grundlagen für den Bau gelegt.  Mehr dazu

Lichtdesign mit Goldnanopartikeln

Nanomaterial verändert definiert Polarisation, Farbe und Intensität von Licht

Den drei NIM-Wissenschaftlern Tim Liedl, Friedrich Simmel und Alexander Högele ist es gemeinsam mit Kollegen gelungen, ein Material herzustellen, mit dem sie maßgeschneidert sichtbares Licht modifizieren können. Dieses dreidimensionale „Metamaterial“ besteht aus künstlichen DNA-Stücken, die sich von alleine in gewünschte Strukturen falten und die dicht mit Goldnanopartikeln besetzt sind. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature veröffentlicht.  Mehr dazu

NIM Forschungsprojekt im Bundestag ausgestellt

Zum Vergrößern klicken

"Von der Idee zur Erkenntnis"

Im März 2012 gastiert in den Räumen des Deutschen Bundestages eine besondere Ausstellung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) präsentiert zehn von ihren insgesamt 20.000 geförderten Forschungsprojekten. Dazu gehört auch ein Projekt der NIM-Mitglieder Prof. Jörg Kotthaus und Dr. Eva Weig. Die Physiker erforschen vibrierende Nano-Saiten, die als sehr empfindliche Detektoren für geringste Mengen eines Stoffes dienen können.  Mehr dazu

Landauer-Prinzip erstmals experimentell belegt

In der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature" präsentieren das NIM-Mitglied Eric Lutz (Universität Augsburg) und seine Kollegen aus Lyon und Kaiserslautern die ultimative Grenze für numerisches Rechnen und irreversibles Löschen von Information. Hiermit gelang es den Physikern erstmals, das sogenannte Landauer-Prinzip experimentell zu belegen.  Mehr dazu

Charging up qubits in diamonds

Nitrogen vacancy-centers in diamond have a great potential as qubits in quantum computers. The NIM members Jose Garrido and Martin Stutzmann, together with other colleagues, established a method for manipulating the charge of these centers. As reported in Nature Communications this week the approach relies on the use of electrolytes similar to those used in batteries.  Mehr dazu

Entwicklungsschub für nanoelektromechanische Systeme

Mit Hilfe von vibrierenden Nano-Saiten können Wissenschaftler geringste Spuren verschiedener Substanzen nachweisen. Die Messgeräte sind jedoch sehr komplex oder funktionieren nur bei extrem niedrigen Temperaturen. Wissenschaftler der LMU haben jetzt einen Nanosensor entwickelt, der einfach zu bedienen ist und bei Raumtemperatur arbeitet.  Mehr dazu

Auf den Nanometer genau

Proteintransport via „Cut & Paste“ Methode

Erstmals ist es NIM-Wissenschaftlern gelungen, Antikörper und Antigen-Peptide einzusetzen, um Einzelmoleküle aus Oberflächen „auszuschneiden“ und an anderer Stelle nanometergenau wieder „einzufügen“ („cut and paste“). Bereits vor einiger Zeit war es den Münchner Physikern gelungen, über ein Rasterkraftmikroskop (AFM) einzelne DNA-Moleküle gezielt zu versetzen. Dabei dienten zwei kurze, komplementäre DNA-Stränge als „Klebstoff“ zwischen dem Molekül und der Spitze des AFM. Diese hebt sich und löst das Molekül von der Unterlage. In der aktuellen Ausgabe von ChemPhysChem ersetzen die Münchner Physiker die beiden kurzen DNA-Stränge durch ein Peptid und den dazugehörigen Antikörper. Auf diese Weise lassen sich ganze Proteine dirigieren und zum Beispiel zu enzymatischen Netzwerken zusammensetzen.  Mehr dazu

Ultraschnelle Photodetektoren und Terahertz-Strahler

Neue Anwendungen für Graphen

Hauchdünn, stabiler als Stahl und vielseitig einsetzbar: das Material Graphen hat zahlreiche interessante Eigenschaften. So ist es derzeit der Star unter den elektrischen Leitern. Photodetektoren auf Graphen-Basis können Lichtsignale oder auch elektrische Signale extrem schnell verarbeiten und weiterleiten. So führt die optische Anregung von Graphen in Pikosekunden (10-12 Sek) zur Entstehung eines Photostroms. Bisher fehlte eine entsprechend schnelle Methode, um Abläufe wie diese in Graphen nachweisen zu können. Prof. Alexander Holleitner und Dr. Leonhard Prechtel am Walter Schottky Institut der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, die zeitliche Dynamik des Photostroms messbar zu machen. 

 Mehr dazu

Ordnung im Partikel-Mix

Nanopartikel im Gegenverkehr

Hochauflösende, gegenläufige Partikeltrennung via Entropie

Schnell, einfach zu bedienen und von hoher Genauigkeit: so sieht das ideale Analysegerät aus. In den bestehenden Methoden steckt noch ein großes Entwicklungspotential. Vor kurzem hat eine Gruppe um den NIM-Wissenschaftler Professor Peter Hänggi von der Universität Augsburg ein besonders exaktes Trennverfahren für unterschiedlich große DNA-Fragmente entwickelt. Dabei machten sich die Wissenschaftler die verschiedenen Entropie-Potentiale für die Teilchendynamik zunutze. Die Berechnungen ergaben, dass das Verfahren eine Reinheit von 99,9 Prozent erreichen kann, was deutlich über den herkömmlichen Methoden liegt.  Mehr dazu   Focus-Artikel in Physics

Mit dem Nano-Ohr in die Stille lauschen

Ein einzelnes Goldnano-partikel dient als Nano-Ohr

Goldnanopartikel detektieren winzigste akustische Schwingungen

Wie laut krabbelt ein Floh? Welche Schallwellen verursacht ein wanderndes Bakterium? Noch ist es eine Vision, tatsächlich in diesen Mikrokosmos hinein zu lauschen. Physikern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist es jedoch vor kurzem gelungen, erstmals Schallwellen in dem entsprechenden Größenbereich zu messen. Als Nano-Ohr fungiert ein einzelnes Goldnanopartikel, das in einem Laserstrahl in der Schwebe gehalten wird. Diese Arbeit wurde von  Science News und  Nature Research Highlights hervorgehoben.  Read more

Rückwärtsgang im Nanotunnel

Neues Verfahren erleichtert Analyse von Nukleinsäuren

Die Bestimmung von Molekülstrukturen mithilfe von Nanoporen ist eine vielversprechende Technik. Eine neue Studie von zwei NIM-Wissenschaftlern und ihren Teams zeigt, dass das Verhalten von Nukleinsäuren während der Passage durch Nanoporen leichter analysiert werden kann, wenn sie rückwärts durch die asymmetrischen Poren geschickt werden.   Read more

Ein kleines Energiewunder

FRET Methode

Das Chaperon-Protein Hsp90 macht Scherenbewegung ganz ohne ATP-Verbrauch

Eine bestimmte Gruppe von Proteinen, die sogenannten Chaperone, helfen anderen Proteinen, sich in die richtige Form zu falten. Bisher nahm man an, dass das Chaperon für die dafür nötigen Konformationsänderungen Energie in Form des universellen, zellulären Energieträgers ATP benötigt. Ein Team von Biophysikern um Professor Thorsten Hugel, Mitglied des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM), konnte nun zeigen, dass die Scherenbewegung des Chaperons HSP90 kein ATP verbraucht, sondern durch thermische Fluktuation angetrieben wird. Über ihre Ergebnisse berichtet das Fachjournal PNAS.    Mehr dazu

Die Kunst des molekularen Teppichknüpfens

Rastertunnelmikroskop-Bild des „Boronsäure-Teppichs”

Zweidimensionale Netzwerke aus Boronsäuren

Stabile zweidimensionale Netzwerke aus organischen Molekülen sind wichtige Bausteine für verschiedenste Aufgaben in der Nanotechnologie. Doch diese nur eine Atomlage dicken Netzwerke gleichzeitig mit hoher Qualität und Stabilität herzustellen, ist zurzeit noch eine große Herausforderung. Wissenschaftlern des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) ist es nun gelungen, solche Netzwerke aus Boronsäure-Molekülen herzustellen. Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins ACSnano berichtet über ihre Ergebnisse.  Mehr dazu

Gezielte Immunstimulation durch DNA Nanotechnologie

DNA-Origami-Strukturen
dringen in eine Zelle ein

In allen lebenden Organismen dient DNA als Träger der Erbinformation und bildet die Grundlage zur Synthese von Proteinen. Seit rund 20 Jahren ist zudem bekannt, dass DNA-Stränge als molekulare Bausteine die Konstruktion nanoskopischer Strukturen ermöglichen. Mithilfe der kürzlich entwickelten DNA-Origami -Methode können diese Nanokonstrukte in allen erdenklichen dreidimensionalen Formen mit Nanometer-Präzision gefertigt werden. Der NIM Wissenschaftler Prof. Tim Liedl (LMU München) und sein Team entwickelten nun ein DNA-Origami-Konstrukt, das als Trägersystem zur gezielten Immunstimulation lebender Zellen dient. In Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Carole Bourquin (Klinikum der Universität München) untersuchten die Biophysiker, ob die DNA-Nanostrukturen das Immunsystem stimulieren und ob sie Gewebezellen schädigen, also zytotoxisch wirken. 

 Mehr dazu

Zeolith-Synthese leicht gemacht

Zeolithe sind poröse Materialien, die dank ihrer gleichförmigen Poren und ihrer großen inneren Oberfläche wie Molekularsiebe wirken und etwa zur Luftfilterung und Reinigung von Wasser eingesetzt werden – auch zur Säuberung des radioaktiv verseuchten Meerwassers bei Fukushima. Weitere wichtige Anwendungen finden sich in der Katalyse sowie bei der Auftrennung und Adsorption von Stoffen. Einem Forscherteam um Prof. Svetlana Mintova vom Laboratoire Catalyse et Spectrochimie im französischen Caen und den NIM Mitglied Prof. Thomas Bein (LMU München) ist es nun gelungen, einen der wichtigsten stabilen Zeolithe mit sehr großen Poren („EMT“) auf sehr einfache, kostengünstige und umweltfreundliche Weise herzustellen. Die Ergebnisse wurden in der letzten Ausgabe der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.

 Mehr dazu

Neuartige Nano-Kohlenstoff-Plattform für bioelektronische Implantate:

Biokompatible Graphen-Transistoren lesen zelluläre Signale

In Zukunft sollen kleineste Implantate zerstörte Sinneszellen ersetzen und Menschen Sehen, Hören oder das Bewegen von Armen und Beinen ermöglichen. Doch weil die bisher verwendete Silizium-Technologie in biologischer Umgebung erhebliche Probleme aufwirft, sucht die Wissenschaft nach besseren Materialien. Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Forschungszentrums Jülich haben nun gezeigt, dass auf Basis des biologisch gut verträglichen Graphens solche Schnittstellen zwischen lebenden Zellen und Mikroelektronik aufzubauen sind. Über ihre Ergebnisse berichtet das Fachmagazin „Advanced Materials“.

 Mehr dazu

Nanohealth Konferenz Seoul 2011

Delegation von NIM reist nach Südkorea

Mitte November 2011 trafen sich in Seoul, Südkorea, Experten aus fünf weltweit führenden Nanozentren zum „6. NanoHealth Symposium“. Nachdem im Herbst 2010 die Nanosystems Initiative Munich (NIM) die Gastgeberrolle übernommen hatte, lud dieses Jahr das Yonsei Medical National Core Research Center ein. Von NIM reisten unter anderem acht Doktoranden des NIM Graduierten-Programmes nach Seoul.

 Mehr dazu

Perfekte Mikroringe aus dem Nichts

Biologisches Modellsystem mit "absorbierendem Zustand"

Ein Güterzug würde, sofern die Lok mit ausreichend Energie versorgt wird, fahren so weit die Schienen reichen. Doch die Natur kennt auch Systeme, deren Dynamik plötzlich in eine Art Endlosschleife mündet. Wie in einem Hamsterrad wäre der Zug in einem solchen System gefangen – die Lok führe zwar, der Zug bewegte sich aber nicht mehr von der Stelle. Die Physiker nennen das einen absorbierenden Zustand. Wissenschaftlern des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich ist es nun gelungen, aus nur drei Komponenten ein Modellsystem aufzubauen, um die Gesetzmäßigkeiten solcher Zustände zu erforschen.  Mehr dazu   

Designer Enzymkomplexe mittels "Single Molecule Cut & Paste"

ERC Advanced Grant für Hermann E. Gaub

Einer der vor kurzem verliehenen Advanced Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC) geht an den NIM-Wissenschaftler Professor Hermann E. Gaub. Die Auszeichnung ist für eine Spanne von fünf Jahren mit ingesamt 2,5 Millionen Euro dotiert, Gaub erhält den Preis für sein Forschungsprojekt "Designer Cellulosomes by Single Molecule Cut & Paste". Cellulosomen finden sich in bestimmten Bakterienarten. Es handelt sich dabei um Komplexe aus Enzymen, die Cellulose abbauen. 

 Mehr dazu

Vorsicht Stauende!

Wie ein Molekül-Stau die Zellteilung beeinflusst

Die komplexen Mechanismen in einer Zelle erforschen Biologen und Physiker in interdisziplinären Projekten. Mit einem der zahlreichen Teilaspekte rund um das „Leben“ einer Zelle befasst sich die Arbeitsgruppe des NIM-Wissenschaftlers Erwin Frey, Professor für Statistische und Biologische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Anna Melbinger und Louis Reese untersucht er, wie sogenannte molekulare Motoren mit dem Gerüst der Zelle zusammenarbeiten, dem Zytoskelett. Ein 3D-Modell ihres Forschungsobjektes schmückt die Vorderseite des aktuellen Biophysical Journal.

 Mehr dazu

Leuchtspuren verraten Ordnung im Chaos

Fundamentale Theorie erstmals experimentell bestätigt

Das sogenannte Ergodentheorem ist ein fundamentales naturwissenschaftliches Prinzip: Es besagt, dass sich in physikalischen Systemen alle Einzelteilchen genauso „chaotisch“ verhalten wie das gesamte Ensemble. Das bedeutet, dass vom Verhalten des Einzelnen also auf das Ganze geschlossen werden kann. Den NIM-Mitgliedern Professor Christoph Bräuchle, Professor Jens Michaelis und ihren Teams vom Department Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität München gelang es nun zum ersten Mal, das Ergodentheorem experimentell zu bestätigen. Ebenfalls daran beteiligt war Professor Jörg Kärger und seine Arbeitsgruppe an der Universität Leipzig. In enger Zusammenarbeit gelang es den Wissenschaftlern, das Diffusionsverhaltens einzelner Moleküle sowie ganzer Molekülensembles im selben System zu messen.  Mehr dazu     Siehe auch Beitrag im Physik Journal

Doping für Solarzellen

Neues Verfahren verbessert Ladungsträger-Bildung in organischen Solarzellen

Organische Solarzellen bestehen aus organischen Molekülen mit deren Hilfe aus Licht Strom erzeugt wird. Als erneuerbare Energiequelle gehören organische Solarzellen zu den umweltfreundlichen Zukunftstechnologien, in die große Hoffnungen gesetzt werden. Allerdings liegt der Wirkungsgrad organischer Solarzellen bisher noch weit unter dem von Solarzellen aus anorganischen Halbleitern.  Einem Team um Dr. Enrico Da Como und Professor Jochen Feldmann, dem Leiter des Lehrstuhls für Photonik und Optoelektronik der LMU, gelang es nun, die elektrischen Eigenschaften eines organischen Halbleiters entscheidend zu verbessern.

 Mehr dazu

Nanowissenschaft zum Greifen nah

Im Rahmen einer studentischen Projektarbeit entstanden an der Fakultät für Informatik der LMU München in Zusammenarbeit mit NIM-Doktoranden 3D-Videoclips über deren aktuelle Nanoforschung.
Die Wissenschaftler bei NIM untersuchen winzige Objekte, von denen sich kaum jemand so richtig vorstellen kann, wie sie wirklich aussehen. Um sie möglichst plastisch darzustellen, eignen sich am besten dreidimensionale Videofilme. Für die Produktion solcher „3D-Animationen“ in hoher Qualität ist gestalterisches und technisches Knowhow auf hohem Niveau vonnöten.

 Mehr dazu

Wettstreit in der Zelle

NanoPositioningSystem

Dynamik zweier Transkriptionsfaktoren sichtbar gemacht

In jeder lebenden Zelle ist ein komplexes System ununterbrochen damit beschäftigt, den DNA-Code einzelner Gene in Eiweißbausteine (Proteine) zu übersetzen. In einem ersten Schritt, der Transkription, fertigt dabei die sogenannte RNA-Polymerase eine Kopie des zu übersetzenden DNA-Abschnittes an: die messenger-RNA (mRNA). Diese dient als Vorlage für den Bau der Proteine. Einem internationalen Wissenschaftler-Team ist es nun gelungen, mit Fluoreszenzmethoden und dem sogenannten Nano-Positioning-System die Dynamik des umfangreichen Transkriptionsvorgangs sichtbar zu machen. Die Arbeit, an der auch die Gruppe des NIM-Mitglieds Jens Michaelis beteiligt war, ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Molecular Cell erschienen. 

 Mehr dazu

Den Anfängen des Lebens auf der Spur

RNA-Reaktor könnte Transfer von Information ermöglicht haben

Der LMU-Physiker Professor Ulrich Gerland (NIM) hat mit einem Forscherteam ein herausragendes Computermodell entwickelt. Die Simulationen zeigen, wie in der frühen Evolution der Schritt von chemischen Verbindungen zu biologisch aktiven Molekülen stattgefunden haben könnte. Hintergrund dieser Arbeit ist die sogenannte RNA-Welt-Hypothese, wonach RNA – eine dem Erbmolekül DNA nahe verwandte Nukleinsäure – in der Anfangszeit der biologischen Evolution als zentraler Katalysator der Lebensprozesse gewirkt habe.

 Mehr dazu

GO Bio Preis des BMBF geht an drei NIM Mitglieder

Gesuchtes Molekül bindet an DNA-Strang

Gleich drei NIM Wissenschaftler haben am 26. Mai 2011 den "GO Bio" Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten: Prof. Christian Plank (Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München), PD Dr. Carsten Rudolph (Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU München) und Dr. Ulrich Rant (Walter-Schottky-Institut, Technische Universität München).
Christian Plank ist Biochemiker am Klinikum der TU, sein Kollege Carsten Rudolph Pharmazeut an der LMU. Gemeinsam möchten sie eine neue Gruppe von Medikamenten in der Regenerativen Medizin etablieren. Es handelt sich dabei um künstlich hergestellte RNA-Moleküle, die vom Körper gut angenommen werden und zudem chemisch lange stabil sind.
Ulrich Rant und sein Team haben einen neuartigen Diagnostik-Biochip entwickelt. Er basiert auf beweglichen DNA-Molekülen, die gezielt Eiweißstoffe binden, die auf Krankheiten hinweisen. Durch die Bindung bewegen sich die DNA-Moleküle in einem elektrischen Feld träger als vorher, was die Wissenschaftlern beobachten können ( siehe Film). Die finanzielle Unterstützung des GO-Bio Preises soll helfen, die neue Technologie zur Marktreife zu führen.

 Mehr dazu

Die Guten ins Töpfchen...

Mikroskalige Thermophorese ermöglicht schnelleres Arzneimittel-Screening

Die Membran einer Zelle ist durchzogen von Rezeptor-Proteinen. Deren Aufgabe ist es, Informationen oder Moleküle in das Innere der Zelle zu transportieren. Dazu gehören auch Medikamente, so dass sich Wissenschaftler schon länger für das Wechselspiel von Rezeptoren und Molekülen interessieren. Bekannt ist, dass die Bindung solcher Wirkstoffe eine Signalkette auslösen kann, die am Ende den Stoffwechsel der kranken Zellen beeinflusst. Die Wirkstoffe sind im Vergleich zu den Rezeptoren sehr klein und ihre Bindung war daher bisher kaum nachweisbar. Ein neues, an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mitentwickeltes Verfahren ermöglicht den Wissenschaftlern jetzt, die Bindung neuer Medikamente schnell, genau und direkt in Lösung zu testen. Die Entwicklung wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit von Biophysikern der Nanosystems Initiative Munich (NIM), von NanoTemper, einem Spin-Off Unternehmen der LMU sowie Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston (PNAS online, 12. Mai 2011).

 Mehr dazu

Vom Mikroskop in die Galerie - NanoArt Ausstellung in New York

Mit Bildern von NIM Wissenschaftlern

Vom 13. April bis 10. Juni 2011 präsentiert NIM - gemeinsam mit anderen deutschen Nano-Instituten - NanoArt Bilder, aufgenommen von NIM Wissenschaftlern. Die Ausstellung findet im German House statt und wird organisiert durch das German Center for Research and Innovation (GCRI). Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion mit deutschen und amerikanischen Nanowissenschaftlern mit dem Titel "Nanovation New York: Discovering the Invisible Frontier".

Die insgesamt 50 Nano-Bilder (davon 12 von NIM) stammen von Wissenschaftlern des Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CeNIDE), des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM), dem Center for NanoScience (CeNS) der LMU München, der University Alliance Metropolis Ruhr, dem Leibniz Institute for Analytical Sciences (ISAS e.V.), und der Max-Planck-Gesellschaft.

 More details

Grünes Licht für die Nanoelektronik

Optischer Schalter aus einzelnen Molekülen entwickelt

Das Forschungsgebiet Nanophotonik untersucht und manipuliert das Verhalten von Licht im Nanometerbereich. So könnte Licht in Zukunft beispielsweise in optischen Schaltkreisen die Rolle von elektrischen Strömen übernehmen. Auf kleinstem Raum haben diese optischen Schaltkreise das Potential, die Leistungsfähigkeit und Arbeitsgeschwindigkeit von elektronischen Schaltungen weit zu übertreffen. NIM-Wissenschaftler um Professor Philip Tinnefeld (bis Herbst 2010 LMU München, jetzt TU Braunschweig) haben nun gezeigt, wie die Ausbreitungs-richtung von Licht bzw. Lichtenergie auf der Ebene einzelner Moleküle manipuliert werden kann. Dazu platzierten die Biophysiker eine Kaskade von vier verschiedenen Fluoreszenz-Farbstoffmolekülen auf einer DNA-Plattform im Nanometer-Maßstab. Mit Hilfe eines sogenannten „Springer“-Farbstoffs gelang es ihnen, die Richtung des Lichtweges bzw. des Energietransfers zu kontrollieren. Den Erfolg dieser Strategie konnten die Wissenschaftler mit einer neuen Vierfarben-Einzelmolekültechnik sichtbar machen (JACS  2011).

 Mehr dazu

 Kommentar in Nature Chemistry

Ein Quantenstift für Atome

Laserlicht verändert gezielt Spin-Zustand einzelner Atome

Weltweit ringen Physiker derzeit um den besten Weg für die Realisierung eines Quantencomputers. Einem Team um Professor Stefan Kuhr und das NIM-Mitglied Professor Immanuel Bloch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik und der LMU ist nun ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen: Sie konnten erstmals einzelne Atome mit Laserlicht ansprechen und zu beliebigen Strukturen anordnen. So reihten die Forscher die Atome entlang einer Linie auf und konnten deren Tunneldynamik in einem ‚Wettrennen’ direkt beobachten. Ein Register aus mehreren Hundert adressierbaren Quantenteilchen könnte nun in einem Quantencomputer der Speicherung und Verarbeitung von Quanteninformation dienen, so die Hoffnung der Forscher. (Nature online, 17. März 2011)

 Mehr dazu

Winter Schule 2011

27. März - 2. April 2011 in St. Christoph am Arlberg, Österreich

Im Rahmen der Winterschule präsentieren mehr als 25 renommierte Nanowissenschaftler aus aller Welt rund 100 NIM-Doktoranden ihre aktuelle Forschung. Das traditionell alle zwei Jahre stattfindende Treffen wird gemeinsam von NIM und dem Center for NanoScience (CeNS) organisiert.

Dieses Jahr orientiert sich das Programm an den fünf neu strukturierten Forschungsgebieten von NIM: Quanten Nanophysik, Hybride Nanosysteme, Nanosysteme für Energie-Konversion, Biomolekulare Nanosysteme und Biomedizinische Nanotechnologie.

Wie bereits in den vergangenen Winterschulen freuen sich die Veranstalter, zahlreiche international renommierter Nanowissenschaftler als Sprecher begrüßen zu können. Dazu gehören u.a. Daniel Fletcher (University of California, Santa Barbara, USA), Jørgen Kjems (Aarhus Universitet, Dänemark), Cécile Leduc (Université de Bordeaux, Frankreich), Serdar Sariciftci (Universität Linz, Österreich) und Herre van der Zant (Kavli Institute Delft, Niederlande).

 Weitere Informationen

Wie lange schwingt eine Stimmgabel?

„Quantenmechaniker“ lösen ein klassisches Problem

Sowohl für die Akustik von Musikinstrumenten als auch für die Konstruktion mikromechanischer Bauteile ist die mechanische Dämpfung der Schwingungen eine essenzielle Größe. Doch bisher war es nicht möglich, Dämpfungen vorauszuberechnen, die durch die Aufhängung der Mechanik verursacht werden. Einem Team aus Physikern von NIM (Dr. Wilson-Rae, Technischen Universität München) und der Universität Wien ist es nun gelungen, eine Berechnungsmethode zu entwickeln, mit der dies möglich ist. Ihre Ergebnisse präsentiert das Online-Journal Nature Communications in seiner aktuellen Ausgabe.

 Zur Pressemitteilung

Wie die Wirtszelle HIV den Weg bereitet

Zelluläres Enzym wird vor viraler Freisetzung aktiv

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) - der Erreger der Immunschwächekrankheit AIDS - dringt in menschliche Immunzellen ein und lässt sie neue Virionen produzieren, die dann selbst neue Zellen befallen. Ein Team um den NIM-Forscher Professor Don C. Lamb und Privatdozentin Barbara Müller vom Universitätsklinikum Heidelberg hat nun die Beteiligung bestimmter zellulärer Komponenten an der Freisetzung der Virionen analysiert und festgestellt, dass das Enzym VPS4A dabei eine aktivere Rolle spielt als bisher angenommen. Dieses Molekül war bisher nur als Akteur nach der Abschnürung der Viruspartikel aufgefallen. Dank hoch entwickelter Mikroskopietechnik konnten die Forscher nun aber nachweisen, dass mehrere Komplexe aus jeweils einem Dutzend VPS4A-Molekülen an der Stelle der Zellmembran aktiv wird, an der kurz darauf ein neu synthetisiertes Virion freigesetzt wird. "Wir können so erstmals im Detail zeigen, wie zelluläre Proteine mit HIV in der Zelle interagieren, damit neue Viren entstehen.

Letztendlich ist es unser Ziel, den gesamten Lebenszyklus von HIV zu beleuchten", sagt Lamb. "Mit unseren Methoden können wir zudem den Effekt von Therapeutika in der Zelle beobachten, um sie möglicherweise zu verbessern oder um neue Wirkstoffe zu entwickeln." (Nature Cell Biology online, 10. März 2011)

 Pressemitteilung

Stop and go

RNA Polymerase II

Wie die Zelle Blockaden der Genabschrift auflöst

Die Gen-Transkription steht im Zentrum allen Lebens. Dabei wird – als erster Schritt auf dem Weg zur Proteinsynthese – genetische Information in ein Botenmolekül übertragen. Das Enzym Polymerase II, kurz Pol II, ist zuständig für die Abschrift. Kommt es zu Fehlern bei diesem hochsensiblen Vorgang, kann die gesamte Transkription zum Erliegen kommen. Professor Patrick Cramer, Leiter des Genzentrums der LMU und NIM-Mitglied, und sein Mitarbeiter Dr. Alan Cheung konnten nun im Detail zeigen und erstmals auch im Film festhalten, was bei dieser molekularen Blockade geschieht. Sie konnten sogar beobachten wie die Genabschrift reaktiviert wird. Die Reaktivierung der Transkription kommt in allen Zellen vor und ist deswegen von grundlegender Bedeutung. „In höheren Organismen wird auf diesem Weg auch die Genaktivität von Stammzellen und Krebszellen reguliert“, betont Cramer. (Nature online, 23. Februar 2011)

 Mehr dazu

Verträgliche Boten

Modifizierte mRNA eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten

Viele Krankheiten beruhen auf Defekten im Erbmolekül DNA. Gentherapien könnten helfen. Dann werden gesunde Kopien der fehlerhaften Gene in die Zellen geschleust, um diese zu ersetzen. Wissenschaftler des Klinikums der Universität München um Privatdozent Dr. Carsten Rudolph, assoziiertes NIM-Mitglied, haben nun erstmals gezeigt, dass modifizierte mRNAs eine bessere und sichere Alternative zu den bisher üblichen DNA-basierten Verfahren sein könnten. mRNAs sind der DNA chemisch nahe verwandte Botenmoleküle.  Im Gegensatz zu dieser bergen sie nicht das Risiko, Krebs auszulösen, und sie lösen schwächere Immunreaktionen aus als DNA und nicht-modifizierte mRNAs.(Nature Biotechnology, 7. Februar 2011)

 Mehr dazu

Wie von Zauberhand geschaffen

Hochgeordnete Silikat-Nanokanäle

Live dabei: Das Wachstum von Silikat-Nanokanälen

Kristalle sind ein typisches Beispiel für hochgeordnete Strukturen, die von alleine entstehen können. Ähnlich wachsen und verbinden sich auch winzig kleine Silikat-Röhren, die für viele Anwendungen in der Nanotechnologie eine wichtige Rolle spielen. Die einzelnen Röhren besitzen nur einen Durchmesser von rund 3 Nanometern.  Wissenschaftler des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie diesen Strukturen trotz ihrer Kleinheit direkt beim Wachsen zusehen können (Nature Nanotechnology, Vol 6, February 2011).

 Mehr dazu

Strukturänderungen des Chaperons BiP entschlüsselt

Neues von den molekularen Anstandsdamen

Proteine sind die „Arbeitspferde“ der Zelle. Ihre vielfältigen Funktionen können sie aber nur erfüllen, wenn sie in eine jeweils spezifische dreidimensionale Form gefaltet sind. Sogenannte Chaperone helfen, Defekte bei der Proteinsynthese zu verhindern. Ein Forscherteam um das NIM-Mitglied Professor Don C. Lamb vom Department für Chemie der LMU München und Professor Johannes Buchner von der Technischen Universität München (TUM) hat nun aufgeklärt, welche strukturellen Änderungen das wichtige Chaperon BiP im Detail durchläuft und wie es dabei vom Co-Chaperon ERdJ3 beeinflusst wird. Ihre Ergebnisse stellen Sie im Journal Nature Structural & Molecular Biology vor.

 Mehr dazu

Schnellste Photodetektoren

Geschwindigkeitsbestimmung von Elektronen in nanoskaligen Photodetektoren

In Solarzellen und Photodetektoren regt optische Strahlung Elektronen an und als Folge beginnt Strom zu fließen. Wissenschaftler des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der sie unmittelbar messen können, wie schnell sich Elektronen selbst in extrem kleinen Photodetektoren bewegen.

Bild (TUM): Ein Netzwerk aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen ist mittels Metall-Kontakte elektronisch eingebunden und agiert als nanoskaliger Photodetektor

 Pressemitteilung

Muskelfasern machen mechanische Belastungen sichtbar

Neues Modellsystem zur Untersuchung der Eigenschaften von Kunststoffen

Die Hersteller von Materialien aus Kunststoffen stehen bei deren Weiterentwicklung vor einem Problem: Wesentliche Einflüsse der mikroskopischen Materialstruktur auf die mechanischen Materialeigenschaften können nicht direkt beobachtet werden. Die synthetischen Polymermoleküle sind zu klein, um sie bei mechanischen Experimenten mikroskopisch beobachten zu können. Ein Team von Physikern um Professor Andreas Bausch von der Technischen Universität München (TUM) hat nun ein Verfahren entwickelt, mit dem solche Messungen möglich werden. In Nature Communications stellen sie ihre Ergebnisse vor.

 Pressemitteilung

Drucken mit Gold-Nanopartikeln

Nanopartikel präzise auf Oberflächen zu positionieren, war bisher nur mit aufwändigen Techniken möglich. Ein Forscherteam um die NIM-Physiker Dr. Andrey Lutich und Professor Jochen Feldmann hat nun ein deutlich einfacheres und dennoch hochpräzises Verfahren entwickelt: Mit dem Lichtdruck eines Lasers schießen die Wissenschaftler einzelne Goldpartikel mit einem Durchmesser von 80 Nanometern mit einer Genauigkeit von 50 Nanometern auf eine Oberfläche.

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Millionenschwere ERC-Grants für drei NIM-Wissenschaftler

Die LMU-Professoren und NIM-Mitglieder Patrick Cramer (Direktor des Genzentrums der LMU), Jochen Feldmann (Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik) und Theodor Hänsch (Lehrstuhl für
Experimentalphysik und Direktor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik) werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) jeweils mit einem Advanced Investigator Grant ausgezeichnet. ERC Advanced Grants sind hoch dotierte Auszeichnungen für europäische Forscher, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben und für neue hoch innovative Forschungsvorhaben die nötigen Freiheiten erhalten sollen.

 Zur Pressemitteilung

Atomares Wachstum von Aluminiumoxid-Nanodrähten

Selbstkatalytisches Wachstum von Saphir-Nanodrähten (TEM)

NIM Veröffentlichung in Science

Einem internationalen Forscherteam um die LMU-Physikerin Professor Christina Scheu ist es erstmals gelungen, die Entstehung von Aluminiumoxid-Nanodrähten in atomarer Auflösung und in Echtzeit zu beobachten. Die bislang einzigartigen Aufnahmen gelangen den Forschern mithilfe eines hochauflösenden Elektronenmikroskops. „Unsere Untersuchungen sind wichtig, um das Wachstum von Nanodrähten aus verschiedenen Materialien zu verstehen und dieses anschließend bewusst steuern und verändern zu können“, erläutert Scheu, deren Forschungsarbeiten im Rahmen des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gefördert werden.          

 Zur Pressemitteilung   Zur Veröffentlichung

Für Muster schwärmen

Ein Modellsystem zum Gruppenverhalten von Nanomaschinen

Für menschliche Betrachter ist die geordnete und scheinbar choreografierte Bewegung von Hunderten oder sogar Tausenden von Fischen, Vögeln oder Insekten faszinierend. Die Entstehung und vielfältigen Bewegungsmuster derartiger Schwärme sind aber noch rätselhaft und werfen grundlegende Fragen zum Verständnis komplexer Systeme auf. Ein Physiker-Team von der Technischen Universität München (TUM) und der LMU München hat nun ein vielseitiges biophysikalisches Modellsystem entwickelt, das die Untersuchung dieser Phänomene und ihrer Gesetzmäßigkeiten ermöglicht.  Mehr dazu...

NANOSYSTEMS NEWS - die neue Ausgabe

Mit unserem Newsletter laden wir Sie herzlich ein, Aktuelles aus dem Exzellenzcluster zu erfahren:

  • Eröffnung des "Center for Nanotechnology and Nanomaterials (ZNN)"
  • Erfahrungsaustausch virtuell: eine "Wiki"-Seite für die NIM-Doktoranden
  • Wir stellen vor: die NIM Doktoranden-Vertreter
  • NaNaX4 - Konferenzbericht
  • Forschungsförderung bei NIM: zwei Beispiele
  • "Die Nanowissenschaft verrät Ötzis Schönheitsgeheimnis"
  • Ankündigung: Symposium nano + Health (Oktober 2010)

Die perfekte Welle

Akustische Oberflächenwellen verwandeln die Zellmembran in ein Nano-Fließband

Schützend umhüllen Membranen jede einzelne Zelle unseres Körpers und kontrolliert genau, welche Substanzen Zutritt bekommen. Bildliche Darstellungen erwecken häufig den Eindruck, Membranen seien starre Gebilde. In Wirklichkeit sind sie ähnlich dickflüssig wie Olivenöl und zudem höchst dynamisch: Dies nutzten nun die Arbeitsgruppen von Professor Joachim Rädler (LMU), Professor Achim Wixforth (Universität Augsburg) und Professor Matthias Schneider (Boston University) im Rahmen einer Zusammenarbeit im Exzellenzclusters „Nanosystems Initiative Munich (NIM)“. Die Wissenschaftler entdeckten, dass sie die Verteilung von substratgebundenen Membranlipiden durch Beschallung mit stehenden akustischen Oberflächenwellen (SAWs) beeinflussen können. Sie konnten zeigen, dass sich mit dieser Methode auch lipidgebundene Proteine an genau vorherbestimmten Stellen aufkonzentrieren, auftrennen und - wie auf einem Förderband - sogar transportieren lassen. Dies könnte einen weiteren wichtigen Baustein für die Realisierung von „Fabriken im Nano-Maßstab“ („Lab-on-a-Chip“)  liefern. (NanoLetters, August 2010)

 Mehr dazu...

 Pressemitteilung als pdf

Mit höchster Konzentration ins Ziel

Krebszellen sind schwer zu bremsen. Ein Weg gegen ihre Ausbreitung könnte in Zukunft direkt über das Innere der kranken Zellen führen. In enger Zusammenarbeit ist es drei Arbeitsgruppen des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gelungen, den Wirkstoff Colchicin in konzentrierter Form mit Hilfe von Nanopartikeln direkt in Zellen einzuschleusen. Als Grundlage dienten den Forschern der LMU München winzige Silikatpartikel mit einem Durchmesser von rund 50 Nanometern. Die Partikel sind in dieser Größe klein genug, um eine Zellmembran zu durchdringen und aufgrund ihrer porösen Struktur können Wirkstoffe wie Colchicin gut absorbiert werden. Mit nur einem Behandlungsschritt schafften sie es, die Partikel mit einer Schutzschicht aus Lipidmolekülen zu überziehen, so dass die Wirkstoffe erst im Zellinneren wirklich entweichen. Das Prinzip sei universell einsetzbar, so Prof. Bein und Colchicin sei nur ein Beispiel, wie Wirkstoffe in Zellen eingeschleust werden könnten.

 Mehr dazu...

 Pressemitteilung als pdf

Die Anziehungskraft des Goldes

Elektrische Spannung reguliert die Bindung von DNA

Zwei Wege führen in die Welt der winzigen Nanostrukturen: entweder zerteilen Wissenschaftler größere Verbindungen oder sie bauen die Gebilde aus kleinsten Bausteinen neu auf. Dazu müssen sie die einzelnen Elemente jedoch greifen und vor allem auf den Nanometer genau wieder ablegen können. Biophysiker der Ludwig-Maximilians-Universität München haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie einzelne DNAMoleküle auf einer Goldelektrode exakt positionieren können, ohne dass sie die DNA oder die Goldoberfläche aufwendig vorbehandeln müssen.Die Wissenschaftler um Hermann Gaub, Professor für Biophysik und Mitglied des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM), nutzen dazu die Elektrochemie. Über die Spannung, die an der Goldelektrode anliegt, können die Forscher per Knopfdruck entscheiden, ob die DNA mit den Goldatomen eine chemische Bindung eingeht oder nicht: bei negativer Spannung bindet das Molekül, bei positiver Spannung bindet es nicht.

 To complete press release

Die kleinste Baustelle der Welt

Tensegrity-Modell im Nanometer-Maßstab

Leicht wie ein Schleier scheint das Zeltdach auf den Säulen des Münchner Olympiastadions zu liegen. Seine Konstruktion beweist, dass stabiles Bauen auch mit geringem Materialaufwand möglich ist. Entscheidend hierfür ist eine optimale Kräfteverteilung: kompressionsresistente und zugstabile Bauelemente müssen so verteilt und miteinander verbunden sein, dass sich Druck – und Zugspannungen innerhalb des Systems ausgleichen. Auf diese Weise stabilisiert sich das Objekt selber. Das englische Kunstwort für dieses Prinzip ist „Tensegrity“, zusammengesetzt aus Tension (Spannung) und Integrity (Ganzheit, Zusammenhalt). Mit den weltweit kleinsten künstlichen Tensegrity-Strukturen beschäftigt sich Tim Liedl, seit 2009 Professor für Physik an der Ludwig-Maximilans-Universität München und Mitglied des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM). Während eines Forschungsaufenthaltes an der Harvard Medical School in Boston schafften es Tim Liedl und seine dortigen Kollegen erstmals, ein Tensegrity-Modell im Nanometer-Maßstab nachzubauen.

 Zur vollständigen Pressemitteilung

 Vortrag bei "Physik Modern" am 22. Juli 2010

 Zum Artikel

"Nanopartikel, öffne Dich!"

DNA-Ventil setzt gezielt Wirkstoffe frei

Medikamente müssen oftmals hoch dosiert verabreicht werden, weil auf dem Weg durch den Körper Wirkstoff verloren geht. Damit die Dosis eines Medikaments künftig so niedrig wie therapeutisch möglich gehalten werden kann, sollen die Wirkstoffe in Zukunft direkt zum Zielort im Organismus transportiert und dort erst freigesetzt werden. Dafür sollen sie in Nanopartikel eingeschlossen werden, die ihre Fracht nur bei einem bestimmten pH-Wert, einer definierten Temperatur oder unter anderen spezifischen Bedingungen freigeben. „Die Kunst besteht darin, Partikel zu entwickeln, die sich ganz exakt auf nur eines dieser Signale hin öffnen und den Wirkstoff freisetzen – sich also entsprechend programmieren lassen“, sagt der LMU-Chemiker Professor Thomas Bein, der auch dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) angehört. Ihm und seinen Mitarbeitern ist in Zusammenarbeit mit der Gruppe des LMU-Chemikers Thomas Carell nun gelungen, in wenigen Schritten Silikat-Partikel herzustellen, die sich je nach Bedarf bei einer bestimmten Temperatur öffnen. (Angewandte Chemie online, 11. Juni 2010).

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Evolutionäre Logistik

Wie sich die ersten Moleküle gefunden haben könnten

Vor mehr als drei Milliarden Jahren entstand erstes Leben auf der Erde. Damals bildeten sich vermutlich in den Ozeanen erstmals komplexere chemische Verbindungen, aus denen sich dann die ersten Einzeller zusammensetzten. Dazu aber mussten sich die nur gering konzentrierten und vermutlich im Meerwasser gelösten Strukturen erst einmal finden. Sicher ist, dass bereits hier eine Form der Selektion beginnt, die laut Darwin die Grundlage der Evolution bildet. Denn nur wo optimale Bedingungen herrschen, können sich neue Strukturen bis hin zu ersten Lebewesen bilden. Die LMU-Physiker Christof Mast und Professor Dieter Braun, die auch dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) angehören, haben nun das grundlegende Prinzip dieses Prozesses im Labor nachgebildet. Dabei konnten die Wissenschaftler in ihrem Versuch in Lösung befindliches Erbgut allein durch einen einfachen Temperaturunterschied aufkonzentrieren und zudem vervielfältigen. „Das ist relevant, weil in Steinporen in der Nähe warmer Unterwasserquellen der Urmeere vermutlich ähnliche thermische Verhältnisse herrschten – und dort ja die ersten Lebewesen entstanden sein könnten“, sagt Braun. „Diese Untersuchung ist für uns aber nur ein erster Schritt.  Als Physiker interessiert uns, dass und wie ein Gleichgewicht gestört werden muss – hier etwa die gleichförmige Verteilung der Moleküle – um Leben entstehen zu lassen.“ (Physical Review Letters online, 07. Mai 2010)

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Schnittstelle zwischen zwei Welten

 

Atome gekoppelt an mikromechanischen Oszillator

Ultrakalte Atomwolken und mechanische Oszillatoren gehörten bisher zu unterschiedlichen Welten der Physik. LMU-Forscher haben nun erstmals ein atomares Bose-Einstein-Kondensat an die Schwingungen eines mikromechanischen Oszillators gekoppelt. Durch solch kontrollierte Wechselwirkung möchte man künftig mechanische Oszillatoren auf Quantenniveau steuern, was zu Anwendungen in der Quanteninformationsverarbeitung oder als neuartige Sensoren für kleinste Kräfte führen könnte.

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Ötzis Schönheitsgeheimnis

Kollagenfasern

5300 Jahre Einschluss im Gletscher konnten dem wichtigsten Bestandteil im Bindegewebe des Tiroler Eismenschen „Ötzi“ nichts anhaben. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München zeigten gemeinsam mit Kollegen der European Research Academy (EURAC) in Bozen, dass das Kollagen der Mumie und das Kollagen einer frischen Hautprobe weitgehend identisch sind. Grund für die ungewöhnlich gute Konservierung scheint die jahrtausendelange Gefriertrocknung des Ötzi im Gletschereis zu sein. In ihrer neuesten Veröffentlichung präsentiert die Arbeitsgruppe von PD Dr. Robert Stark, Department für Geo- und Umweltwissenschaften der LMU und Mitglied des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM), Untersuchungen zum Aufbau einzelner Kollagenmoleküle, zur Struktur von Molekülbündeln, den Kollagenfasern, sowie deren Elastizität. (Proceedings of Royal Society B online, 31. März 2010)

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Jenseits des Quantenlimits

MPQ-LMU Physiker erzeugen auf einem Mikrochip Vielteilchenverschränkung von Atomen eines Bose-Einstein-Kondensats

Im Mikrokosmos, dem Reich der Quantenphysik, regiert der Zufall. Denn das Verhalten der Quantenteilchen lässt sich nicht wie in der klassischen Physik mit Bestimmtheit, sondern nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen. Das sich daraus ergebende „Quantenrauschen“ beeinträchtigt die Messgenauigkeit der besten Atomuhren und Interferometer. Gelingt es jedoch, die Quantenteilchen miteinander zu verschränken, so lässt sich König Zufall ein Schnippchen schlagen. Einen Durchbruch auf diesem Gebiet erzielte jetzt ein Team um Professor Theodor W. Hänsch und Prof. Philipp Treutlein (Ludwig-Maximilians-Universität München und Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, Philipp Treutlein hat seit Februar 2010 eine Professur an der Universität Basel). Den Wissenschaftlern gelang es erstmals, verschränkte Zustände von Atomen auf einem Mikrochip zu erzeugen.

 Zur vollständigen Pressemitteilung

Die Chip-Generation der Zukunft

Organische Moleküle als Bauteile für die Nanoelektronik

Mit Abmessungen im Bereich weniger Nanometer ist die Elektronik auf Basis von Silizium-Chips an ihren Grenzen angekommen. In einem internationalen Projekt erforschen Wissenschaftler des Walter Schottky Instituts der Technischen Universität München (TUM) nun den Einsatz organischer Moleküle als Bauelemente neuartiger Chips, die noch kleiner und leistungsfähiger werden sollen.
 Zur vollständigen Pressemitteilung

Eine heiße Spur zu neuen Medikamenten

Die Suche nach neuen Medikamenten ist zeitaufwändig und teuer. Oft müssen hunderte von Substanzen auf ihre Bindungs-Affinität zu krankheitsrelevanten Molekülen getestet werden, um einen Wirkstoff zu identifizieren. Biophysiker aus der Gruppe von Professor Dieter Braun, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und Excellenzcluster „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM), sowie von der LMU Spin-Off-Firma  NanoTemper haben nun mit der „Microscale Thermophoresis“ ein weltweit einmaliges Verfahren entwickelt, das potentielle Wirkstoffe deutlich schneller und zuverlässiger findet. 

 Mehr dazu...

NANOSYSTEMS NEWS - die neue Ausgabe

Mit unserem Newsletter laden wir Sie herzlich ein, Aktuelles aus dem Exzellenzcluster zu erfahren. Das Jahr 2009 haben wir dazu genutzt, eine Standortbestimmung und eine Strategie für die Zukunft von NIM zu erarbeiten. Ein wichtiges Ergebnis ist die Fokussierung auf fünf statt bisher zehn Forschungsbereiche. Hierbei wird die Schnittstelle zwischen den Nanowissenschaften und der Energieforschung als neues zentrales Forschungsgebiet von NIM stabilisiert.

Im Jahr 2009 wurde NIM von zwei weltweit renommierten nanomedizinischen Zentren als europäischer Partner für ein globales Symposium zum Thema  „Nano und Gesundheit“ ausgewählt. Im Herbst 2010 wird NIM die nächste Tagung  in München ausrichten. Zuvor organisiert das Excellenzcluster bereits im April 2010 die internationale Konferenz „Nanoscience with Nanocrystals“ (NaNaX4). Beide Veranstaltungen stärken gemeinsam mit der herausragenden Forschung den Standort München auf dem Gebiet der Nanowissenschaften. Mehr dazu lesen Sie in der vierten Ausgabe der  NanosystemsNEWS.

 Direkt zur aktuellen NanosystemsNEWS

 NANOSYSTEMS NEWS online abonnieren!

Nanowissenschaft für groß und klein

The nanostove team

Der NanoDay 2009 lockte Forschungsinteressierte ins Deutsche Museum - betrachten Sie die Online-Galerie!

Was sich hinter dem Begriff Nanowissenschaft alles versteckt, zeigten rund 100 Wissenschaftler des Excellenzclusters NIM am NanoDay 2009. Im kurz zuvor eröffneten Zentrum Neue Technologien (ZNT) des Deutschen Museums erläuterten sie den Besuchern an mehr als 25 Ständen ihre aktuelle Forschung. Buchstäblich greifbar wurden die sonst unsichtbar kleinen Untersuchungsobjekte dabei durch ungewöhnliche Versuchsaufbauten wie Schokoladeneier als Elektronen oder überdimensionale Holzmodelle.

 Mehr dazu ...

Joint workshop on "New Directions in NanoHealth"

NIM started collaboration with Nano Institutes in Los Angeles, Tokyo and Seoul - NIM will organize the next workshop

As a first joint action within a collaboration with the California NanoSystems Institute (CNSI), NIM took part in the 3rd Annual Symposium on Nanobiotechnology, which was held on "New directions in NanoHealth" in the auditorium of the CNSI (photo) on the UCLA campus. Presentations focused on diagnostics, drug therapies and delivery systems, nanosafety, and other related areas of nanomedical research. The CNSI held the workshop together with NIM, the Center for NanoBio Integration (CNBI) at the University of Tokyo and the Nanomedical National Core Research Center at Yonsei University, South Korea.

As a great honour for NIM, the next joint workshop shall be held in October 2010 in Munich, organized by NIM.

 More information

Rückblick: NIM Workshop Oktober 2009

 Drei Jahre nach dem Start von NIM haben sich die Wissenschaftler des Excellenzclusters zu einem Workshop getroffen, um ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich auszutauschen. Mehr als 300 Teilnehmer besuchten die Vorträge und die Poster-Session zu den fünf Hauptthemen von NIM: Quantum Nanophysik, Hybrid Nanosysteme, Biomolekulare Nanosysteme, Biomedizinische Nanotechnologien sowie Energiekonvertierung- und speicherung.

 Weitere Informationen...

Augsburger Physiker konzipieren den kleinsten Elektromotor der Welt

Im Prinzip ganz einfach: ein Starter- und ein Motor-Atom in einem Laserlicht-Ring - und dann noch etwas Feintuning, damit es immer in die richtige Richtung geht.

Augsburg/KPP - Eine Arbeitsgruppe am Augsburger Lehrstuhl für Theoretische Physik I (Prof. Dr. Dr. h. c. mult Peter Hänggi) hat in den Physical Review Letters vom 12. Juni 2009 ein Konzept für einen minimalen Elektromotor publiziert, der mit nur zwei Atomen auskommt. Das Prinzip des alltäglichen und allseits bekannten makroskopischen Elektromotors ist, dass mit elektrischer Energie mechanische Arbeit verrichtet wird. Hänggi und seine Ko-Autoren Dr. Alexey Ponomarev und Dr. Sergey Denisov beschreiben in ihrem Artikel, wie sich dieses Prinzip in die Nanowelt, also auf die Ebene einzelner Atome übertragen lässt.

 Mehr dazu ...

NIM / CeNS / SFB 486 Winterschule 2009

Die Winterschule 2009 über "Nanosystems and Sensors" lockte im März 2009 international anerkannte Sprecher im März 2009 nach St. Anton, Arlberg, Österreich.

 Gruppenbild in voller Auflösung

 Besuchen Sie die Bildergalerie!

Minister besuchte NIM-Forscher

Der neue bayerische Wissenschafts-Minister Dr. Wolfgang Heubisch (Foto: vorne) besuchte am 22. Januar die LMU. Er traf sich bei dieser Gelegenheit mit dem NIM-Koordinator Professor Jochen Feldmann (Foto: rechts) und mit Professor Hermann Gaub, dem stellvertretenden Koordinator der Research Area H und Mitglied des Executive Committee von NIM. Bei einem Labor-Rundgang verschaffte er sich einen persönlichen Eindruck von der aktuellen NIM-Forschung. Dr. Heubisch hatte das Ministerium im November 2008 von 
Dr. Thomas Goppel übernommen.

VERANSTALTUNGEN (mehr)

Montag, 29. September 2014

Advanced Workshop on Landau-Zener Interferometry and Quantum Control in…

ICTP-ECAR Centre, IZTECH, Ismir, Turkey

mehr

AKTUELLES (zur Übersicht)

Mittwoch, 02. Juli 2014

Wie alles begann…

1,5 Millionen Dollar für Evolutionsforschung an Dieter Braun

mehr

Freitag, 20. Juni 2014

Andreas Bausch gewinnt Akademiepreis

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

mehr

NEU VERÖFFENTLICHT

Mittwoch, 11. Juni 2014

Sub-micron phase coexistence in small-molecule organic thin films revealed…

Nature Communications 2014

mehr

Mittwoch, 04. Juni 2014

Ultrasmall Dispersible Crystalline Nickel Oxide Nanoparticles as…

Advanced Functional Materials, Volume 24, Issue 21, pages 3123–3129, June 4, 2014

mehr

NEWSLETTER

Abonnieren Sie unseren Newsletter NANOSYSTEMS NEWS:

 Zur Registrierung

 Newsletter-Archiv

WÖCHENTLICH

Regelmäßige Seminare und Vorlesungen für NIM-Doktoranden:

 Übersicht

drucken nach oben