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NIM nanosystems initiative munich
Aktuelles

Dienstag, 28. April 2009

Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien

Erster Spatenstich für neues Forschungszentrum

Als das Walter Schottky Institut (WSI) vor 20 Jahren gegründet wurde, sahen nur wenige Menschen voraus, welchen enormen Einfluss die Halbleitertechnologie auf unser tägliches Leben haben würde. Auch bei der Nanotechnologie und den Nanomaterialien deutet sich eine ähnliche Entwicklung an. Unterstützt von Bund und Freistaat, die sich aufgrund der überregionalen Bedeutung des Zentrums die Kosten teilen, beginnt die Technische Universität München (TUM) heute mit dem Erweiterungsbau für das Walter Schottky Institut, dem Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien.

Bund und Freistaat investieren etwa 14 Millionen Euro in den Bau des neuen Forschungsgebäudes. Die Ausstattung wird aus Drittmitteln, unter anderem aus Geldern der Exzellenzinitiative, ergänzt. Bereits in einem Jahr soll das Gebäude fertig sein und dann den Nanotechnologieforschern auf 2000 Quadratmetern Büros und Laborräume mit modernster Ausstattung bieten.

Räume, die dringend benötigt werden, da die Nachfrage nach der im WSI laufenden Halbleiter- und Nanoforschung nach wie vor hoch ist. „Bisher haben wir uns mit zusätzlichen Bürocontainern vor dem Haus behelfen müssen,“ sagt Professor Gerhard Abstreiter, der schon vor 20 Jahren an der Gründung des WSI maßgeblich beteiligt war. „Mit dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative München“ (NIM) haben wir unsere Forschungsarbeit weiter verstärken können, aber räumlich sind wir nun absolut an der Grenze. Das neue Gebäude hilft uns, hier ein international herausragendes interdisziplinäres Forschungszentrum zu etablieren.“

Den Bau konzipierte das Münchener Architekturbüro HennArchitekten. Der quaderförmige Baukörper, so die Planung, orientiert sich über einen verbindenden Platz zum Walter Schottky Institut und nimmt Raumkanten und Proportionen der umgebenden Gebäude auf. Die Raumaufteilung im Inneren berücksichtigt den hohen Bedarf an Flexibilität und Vernetzung, der die Arbeitsweise der Forscher im Bereich der Nanowissenschaften charakterisiert. Die einzelnen Labormodule verteilen sich auf drei Geschosse und sind durch umlaufende Flure miteinander verbunden. Verglaste Trennwände und offene Räume vermitteln ein hohes Maß an Transparenz. Kommen neue Anforderungen, so lassen sich die flexibel nutzbaren Flächen durch geringfügige Umbaumaßnahmen anpassen. Die durchgängig einheitliche Fassadenstruktur fasst die einzelnen Einheiten gestalterisch zusammen. Das Gebäude schafft eine räumliche Plattform für die wesentlichen Arbeitsschritte der Forschung und versammelt ihre Prozessketten unter einem Dach. (Presseinformation der TU München)

VERANSTALTUNGEN

Montag, 04. Juni 2018

Solution synthesis of metal oxide nanoparticles for interfacial contact…

Prof. Dr. Julia W P Hsu, Materials Science and Engineering Erik Jonsson School of Engineering and Computer Science, University of Texas at Dallas (UT Dallas), USA

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