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NIM nanosystems initiative munich
Aktuelles

Donnerstag, 30. Juli 2009

Nachwuchs für die Forschung

Mentoring-Programm führt Schülerinnen und Schüler an die Nanowissenschaften heran

München, 30.7.2009 ‐ Schülerinnen und Schüler für die Wissenschaft gewinnen, das ist das Ziel des Mentoring‐Programms der Nanosystems Initiative Munich (NIM). Der Forschungsverbund, der sich mit der Erforschung von Nanosystemen für die Informationstechnologie und biologisch‐medizinische Anwendungen beschäftigt, hat im zu Ende gehenden Schuljahr zum ersten mal hochmotivierten und hochbegabten Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die Gelegenheit zu einem Einblick in die Welt der Nanowissenschaften gegeben. Die Nachwuchsforscher in spe wurden von Doktorandinnen und Doktoranden in Kleingruppen intensiv betreut. Auf einem Abschlusstreffen konnten die Mentees nun präsentieren, was sie bei ihren Gruppentreffen gelernt haben.

Besonders intensiv hat sich eine Schülerin des Kurt‐Huber‐Gymnasiums in Gräfelfing auf die Welt der Forschung eingelassen. Sie absolvierte ein dreiwöchiges Praktikum am Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie von LMU‐Professor Ernst Wagner. Die Schülerin arbeitete im Labor mit, besuchte Vorlesungen und ließ sich fundiert über Studienmöglichkeiten beraten. Beeindruckend war für sie vor allem die Internationalität und Interdisziplinarität der Arbeit innerhalb des Exzellenzclusters.

Am Max‐Planck‐Institut für Quantenoptik in Garching beschäftigte sich eine  Schülergruppe eingehend mit der Quantenphysik und dem Quantencomputer. Sie führte selbst Experimente durch und besichtigte das ebenfalls in Garching ansässige Max‐Planck‐Institut für Plasmaphysik (IPP).

Mit vielen unterschiedlichen Themen setzte sich eine Mentoring‐Gruppe am Institut für Theoretische Physik in der Theresienstraße auseinander – ganz den individuellen Interessensgebieten der Schülerinnen und Schüler entsprechend. So ging es viel um die Physik von Alltagsphänomenen, etwa um die Fragen "Warum klappt das Fenster bei einem Windstoß zu?“, „Warum fliegt ein Flugzeug?“ und „Wie funktioniert das mit der elektrischen Energieübertragung?“

Eine spezielle Gruppe setzte sich ausschließlich aus hochbegabten Schülerinnen und Schülern zusammen. Sie beschäftigte sich mit so anspruchsvollen Themen wie der molekularen Selbst‐Organisation und (Nano‐)Netzwerken.

Das NIM‐Mentoring‐Programm wird auch im neuen Schuljahr wieder angeboten, allerdings mit einem veränderten Konzept. Das ganze Jahr über werden die Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Physik, Biophysik, Chemie, Pharmazie, Biologie und Medizin terminlich festgelegte Veranstaltungen anbieten, etwa Experimente, Vorträge, Laborführungen und Institutsbesichtigungen. Zudem wird sich ein wissenschaftliches Projekt durch das ganze Jahr ziehen. Und es gibt die Möglichkeit, begleitend ein Labor‐Praktikum zu absolvieren sowie eine Facharbeit oder ein eigenes ‚Jugend forscht‘‐Projekt betreuen zu lassen. Umrahmt wird dieses Angebot von vier Großveranstaltungen, bei denen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammenkommen. Das neue Programm beginnt Mitte Oktober.
Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich bei Rückfragen oder für eine Anmeldung zum Programm bitte per E‐Mail bei Frau Andrea Jungbauer: andrea.jungbauer(at)lmu.de.
Die Nanosystems Initiative Munich (NIM) ist ein Exzellenzcluster, bei dem über 60 Forschergruppen der Fachrichtungen Physik, Biophysik, Physikalische Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Elektrotechnik und Medizin im Großraum München kooperieren. Ihr gemeinsames Ziel ist die Konzeption, Produktion und Beherrschung einer ganzen Reihe von künstlichen und multifunktionalen Nanosystemen.

VERANSTALTUNGEN

Montag, 04. Juni 2018

Solution synthesis of metal oxide nanoparticles for interfacial contact…

Prof. Dr. Julia W P Hsu, Materials Science and Engineering Erik Jonsson School of Engineering and Computer Science, University of Texas at Dallas (UT Dallas), USA

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