Home | Kontakt | Impressum | ÜbersichtDeutschEnglish
NIM nanosystems initiative munich
Aktuelles

Montag, 06. April 2009

Quantensimulator mit großem Potential

MPQ-Wissenschaftler erfinden neues Verfahren für die Steuerung atomarer Gase

In vielen noch nicht verstandenen Bereichen der Physik setzen die Wissenschaftler ihre Hoffnung in den Quantencomputer. Die besonderen Eigenschaften der Quantenteilchen, die hier der Speicherung und Kodierung von Informationen dienen, sollen die Lösung komplexer Fragestellungen ermöglichen, an denen klassische Computer aus Gründen der Rechenzeit scheitern. Die Realisierung eines universellen Quantencomputers, der beliebige Aufgaben bearbeiten kann, ist noch nicht in greifbarer Nähe. Allerdings können bereits mit heutigen Methoden so genannte Quantensimulationen durchgeführt werden. Hierbei bilden Anordnungen aus direkt steuerbaren Quantenteilchen Modelle für komplexe Systeme, die sich gezielten Manipulationen entziehen. Ein neues, viel versprechendes Verfahren hat jetzt ein Team um Professor Gerhard Rempe vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching entwickelt. Wie die Forscher in der Zeitschrift Nature Physics (Advance online Publication, 6. April 2009) berichten, können sie durch gleichzeitiges Anlegen geeigneter Laser- und Magnetfelder die Eigenschaften atomarer Gase verändern. So erhalten die Forscher ein Werkzeug, um die Gase auf kleinen Skalen im Nanometerbereich und noch dazu zeitlich schnell veränderbar zu manipulieren. Damit könnte es möglicherweise gelingen, die Vorgänge in Schwarzen Löchern oder Festkörpereigenschaften wie die Supraleitung besser zu verstehen. (Auszug aus der Presse-Information des MPQ)

Zur vollständigen Presse-Information

 

VERANSTALTUNGEN

Freitag, 14. Dezember 2018

6th European Workshop on Advanced Fluorescence Methods

LMU, HighTechCampus, Großhadern, 10. - 14. Dezember 2018

mehr

Freitag, 23. November 2018

Total photoelectron yield spectroscopy: A sensitive probe for occupied…

Prof. Dr. Jürgen Ristein, Lehrstuhl für Laserphysik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Deutschland

mehr

drucken nach oben