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NIM nanosystems initiative munich
Aktuelles

Mittwoch, 28. Mai 2008

Start-Up-Idee NANOSTOVE erhält 360.000 Euro Förderung

Die drei NIM-Wissenschaftler Joachim Stehr, Federico Bürsgens und Lars Ullerich haben für ihr Gründungsvorhaben "Nanostove" einen Zuschuss in Höhe von 360.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eingeworben. Damit soll eine nanobiotechnologische Innovation, die schnellere und einfachere DNA-Analysen erlaubt, zur Anwendungsreife weiterentwickelt werden. Das zu Grunde liegenden Verfahren wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen des Centers for NanoScience (CeNS) und des Exzellenzclusters NIM am Lehrstuhl von Professor Jochen Feldmann im Rahmen der Doktorarbeit von Joachim Stehr in Kooperation mit der Firma Roche Diagnostics  (Penzberg)
entwickelt: Nanostoves oder zu Deutsch Nanoheizplatten sind winzige Goldteilchen, die Licht sehr effizient in Wärme umwandeln. Auf diese Weise ist durch kurze Laserpulse ein kontrolliertes Schmelzen von DNA-Molekülen mit bisher unerreichter Geschwindigkeit. Da die Schmelztemperatur der DNA-Moleküle Aussagen über mögliche Mutationen erlaubt, ergibt sich ein breites Einsatzspektrum für diese Innovation - Anwendungen in vielen Bereichen, von der Pflanzenzucht bis zu Tests zur Medikamentenverträglichkeit, sollen künftig durch Nanostove beschleunigt werden. Auf Grund dieses Kommerzialisierungspotenzials ist eine Patentierung bereits eingeleitet worden. Die eingeworbenen Gelder sollen für die Weiterentwicklung der Nanostove-Innovation bis zur Marktreife eingesetzt werden.

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Sonntag, 11. März 2018

NIM-Konferenz "The Future of Nanoscience"

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