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NIM nanosystems initiative munich
Das ist NIM

Nanosystems Initiative Munich führt Arbeitsgruppen zusammen

Die „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) ist eines der Forschungs-Cluster, die am 13. Oktober 2006 im Wettbewerb der Exzellenz-Initiative der Bundesregierung zur Förderung ausgewählt wurden. NIM führt Arbeitsgruppen aus dem Münchner Raum in der Physik, Biophysik, Physikalischen Chemie, Biochemie, Biologie, Elektrotechnik und der Medizin zusammen und fügt deren kumulatives Fachwissen über künstliche und biologische nanoskalige Systeme zu einem kohärenten und fokussierten Cluster zusammen.

Obwohl in den letzten Jahren mittels top-down und bottom-up Strategien diverse individuelle nanoskalige Bauelemente realisiert werden konnten, ist derzeit wenig über deren Integration zu funktionalen System bekannt. Die übergeordnete Vision der NIM-Forschung ist somit, unterschiedliche künstliche und multifunktionale Nanosysteme zu realisieren, kontrollieren zu lernen, und für Anwendungen in der Informationstechnologie, der Biotechnologie, oder deren Kombination zu erschließen. Dies erfordert ein grundlegendes Verständnis der Eigenschaften von Nanostrukturen, die durch ein breites Spektrum von Phänomenen von rein quantenmechanischer bis rein stochastischer Art, bedingt sind.

 

Nanowissenschaften für Informationstechnologie und medizinische Anwendungen

Durch Quanteneigenschaften dominierte Forschungsgebiete umfassen Einzel-Elektron- und Einzel-Spineffekte bei tiefen Temperaturen, nanophotonische Untersuchungen und Quanteninformationsverarbeitung. Sie werden ergänzt durch Forschungsgebiete, die sich mit hochsensitiven Nanosensoren und -Aktuatoren, mit künstlichen und natürlichen Einzel-Molekül-Maschinen, nanoskaligen Objekten in lebenden Zellen und mit wirkstofftransportierenden Nanosystemen befassen.

Durch aufwändige technologische Entwicklungen und wissenschaftliche Experimente, ergänzt durch theoretische Untersuchungen zunehmend komplexerer Nanosysteme, wird eine breite und fundierte Wissensbasis erarbeitet und ein spannendes Forschungsumfeld etabliert, in dem traditionell getrennte Disziplinen zusammengeführt werden. Die hochgradig interdisziplinäre Zusammensetzung und Arbeitsweise dieses Clusters garantieren Synergie-Effekte, ein international wettbewerbsfähiges Forschungsprogramm, ein einmalig fruchtbares Umfeld für eine anregende Doktorandenausbildung, und ideale Voraussetzungen für technologische Innovation.

 

NIM fördert Wissenschaftler-Karrieren

Um sich als attraktivster Forschungsstandort Deutschlands in den Nanowissenschaften zu etablieren, wird das NIM-Cluster international ausgewiesenen Nachwuchswissenschaftlern durch Tenure-Track-Professuren mit international wettbewerbsfähiger Grundausstattung und laufenden Mitteln frühe wissenschaftliche Unabhängigkeit und langfristige Karriereperspektiven bieten.

VERANSTALTUNGEN

Freitag, 17. Juni 2016

iNOW

International Nano-Optolectronics Workshop - A NIM Conference

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Sonntag, 04. September 2016

DNA22

22nd International Conference on DNA Computing and Molecular Programming

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AKTUELLES

Donnerstag, 28. April 2016

Friedrich Simmel erhält ERC Grant

NIM-Mitglied Friedrich Simmel vom Physik-Department der TU München war in der aktuellen Vergaberunde der ERC-Grants erfolgreich. Sein interdisziplinäres Projekt ist an den Schnittstelle von Physik…

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Dienstag, 26. Januar 2016

Arnold-Sommerfeld-Preis an Gregor Koblmüller

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften verleiht den Arnold Sommerfeld-Preis 2015 an Herrn Dr. Gregor Koblmüller (Physik-Department und WSI, TUM) für seine herausragenden wissenschaftlichen…

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