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NIM nanosystems initiative munich
Meldung

Donnerstag, 09. November 2017

Neue Flexibilität

Graphenforschung

Pentacen Halbleiterfilm, Bild: Nickel

Pentacen Halbleiterfilm, Bild: Nickel

Flexible Graphen-Halbleiterfilme für Photovoltaikanlagen und Displays – deren Weiterentwicklung wird nun von der EU mit 847.000 Euro gefördert. Der NIM-Wissenschaftler Dr. Bert Nickel arbeitet gemeinsam mit Prof. Andrey Turchanin von der Friedrich-Schiller-Universität Jena im EU-Förderprogramm FLAG-ERA.


Die Herstellung eines solchen neuartigen und vielfältig einsetzbaren Materials wird von der EU großzügig gefördert. Das internationale Projekt “H2O - Heterostructures of 2D Materials and Organic Semiconductor Nanolayers” wird ab Januar 2018 mit dem Projektleiter Prof. Andrey Turchanin vom Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem NIM-Wissenschaftler Öffnet externen Link in neuem FensterDr. Bert Nickel von der Ludwig-Maximilians-Universität München für eine Förderperiode von drei Jahren starten. Eingebettet ist dieses Verbundprojekt in den Bereich „Graphen“ des EU-Förderprogramms FLAG-ERA.


Wundermaterial
In ihrem EU-Projekt wollen Turchanin und Nickel den von ihnen entwickelten nur 50 Nanometer dünnen organischen Halbleiterfilm aus Pentacen durch die Einbettung von Graphen weiterentwickeln. Das neue Material soll leitfähig, schaltbar und umweltverträglich, zusätzlich aber auch flexibel und biegsam sein. Dadurch eignet es sich prinzipiell für den Einsatz in verschiedensten Geräten wie zum Beispiel flexiblen Displays von Smartphones, in tragbaren, formveränderlichen elektronischen Geräten und in der Photovoltaik. "Es gibt sehr viele Möglichkeiten, da ist es gut, dass mit SolTech bereits ein Forschungsverbund vorhanden ist, bei dem Photovoltaik eine wichtige Rolle spielt." so Nickel.
Das Ausgangs-Material, den Pentacen-HalbleiterfIlm, haben die Forscher bereits zum Patent angemeldet und in Öffnet externen Link in neuem FensterAdvanced Materials beschrieben. Die stapelartige Verbindung des Halbleiters mit 2D-Materialien wie dem oft als „Wundermaterial“ bezeichneten Graphen und mit Übergangsmetall-Dichalkogeniden soll den Halbleiterfilm in seinen Eigenschaften nun noch deutlich verbessern.


Weitere Information:
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.uni-jena.de/Forschungsmeldungen/FM171106_Turchanin_H2O.html
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.flagera.eu
Öffnet externen Link in neuem Fenstergraphene-flagship.eu
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.nano-initiative-munich.de/de/presse/pressemitteilungen/meldung/n/neu-im-sortiment-halbleiter-als-abziehbildchen/


Kontakt:

PD Dr. Bert Nickel
Lehrstuhl Prof. Dr. Joachim Rädler
Fakultät für Physik der LMU München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Tel.: +49 (89) 2180 1460

E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailnickel(at)lmu.de

Web: Öffnet externen Link in neuem Fenstersoftmatter.physik.lmu.de/tiki-index.php

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