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NIM nanosystems initiative munich
News

Wednesday, 14 November, 2007

NIM zieht Jungforscher aus Cambridge an

Der Physiker Lukas Schmidt-Mende kehrt als Professor nach Deutschland zurück und gründet an der LMU München eine Arbeitsgruppe im Bereich Nanowissenschaften.

Dem Exzellenz-Cluster „Nanosystems Initiative Munich" (NIM) ist es gelungen einen jungen Wissenschaftler von der renommierten englischen Universität Cambridge abzuwerben und nach Deutschland zurückzuholen. Das lebhafte und aktive Forschungsumfeld bei NIM sowie eine attraktive finanzielle Unterstützung seiner Forschung konnten den Physiker Lukas Schmidt-Mende überzeugen, zurück nach Deutschland an die Ludwig-Maximilians-Universität zu kommen.
Schmidt-Mende ist Experte für nanostrukturierte Solarzellen. Bei diesen werden Polymere oder Moleküle mit halbleitenden Eigenschaften anstelle der in herkömmlichen Solarzellen verwendeten Halbleiter eingesetzt. Dieses junge Forschungsgebiet ist extrem vielversprechend, da es einige bisher unerklärte Prozesse betrachtet, deren Verständnis zu kostengünstigen Solarzellen führen soll, die als bezahlbare erneuerbare Energiequellen dienen können.
Schmidt-Mende studierte an der RWTH Aachen und der Universität Heidelberg Physik, bevor er 1999 für seine Doktorarbeit an die Universität Cambridge in die Arbeitsgruppe von Sir Richard Friend im Department für Physik wechselte. Anschließend arbeitete er an der Technischen Hochschule Lausanne in der Gruppe von Prof. Michael Grätzel, dem Pionier auf dem Gebiet der farbstoff-sensibilisierten Solarzellen. 2005 kehrte er nach Cambridge zurück, wo er zuletzt als Royal Society Fellow eine Gruppe am Materials Science Institute geleitet hat.
Am 1. November hat er nun seine Professur an der LMU angetreten. Damit werden die schon vorhanden exzellenten Kapazitäten der „Nanosystems Initiative Munich“ weiter gestärkt, insbesondere im Bereich der alternativen Energieformen.
Die „Nanosystems Initiative Munich“ (NIM) ist eines der Forschungs-Cluster, die schon im Jahr 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative der Bundesregierung zur Förderung ausgewählt wurden. NIM vereinigt die Expertise von
60 Forschergruppen an zehn Institutionen im Münchner Raum. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung von Nanosystemen für die Informationsverarbeitung und den medizinischen Bereich.

Kontakt:
Prof. Lukas Schmidt-Mende
Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik
Fakultät für Physik
Ludwig-Maximilians-Universität München
Amalienstraße 54, 80799 München
Tel.: 089 / 2180 - 3357

Dr. Peter Sonntag
Nanosystems Initiative Munich (NIM)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schellingstraße 4, 80799 München
E-Mail: peter.sonntag@lmu.de
Tel.: 089 / 2180 - 5091

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