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NIM nanosystems initiative munich
News

Wednesday, 17 February, 2010

Wenn Moleküle einen Reifenabdruck hinterlassen

Neuer Ansatz soll molekulare Selbstorganisation optimieren

Manche Moleküle können sich auf Oberflächen in spezifischen Mustern selbst anordnen. Diese Selbstorganisation spielt bei technischen Anwendungen eine Rolle, die auf funktionellen Oberflächenstrukturen beruhen. Bislang konnten diese Prozesse aber kaum gesteuert oder vorhergesagt werden. Einem Forscherteam unter der Leitung der Physikerin Dr. Bianca Hermann vom „Center for NanoScience“ (CeNS) und der Nanosystems Initiative Munich (NIM) gelang hier nun ein Durchbruch: Eine Kombination aus statistischer Physik und detaillierten Simulationen mit rastertunnelmikroskopischen Aufnahmen lieferte ein vereinfachtes Modell zur Vorhersage der Muster. „Wir können nun in der Theorie eine Vielzahl von Mustern reproduzieren, die überraschend gut mit den experimentell beobachteten Mustern übereinstimmen“, sagt Hermann. „Diesen Ansatz wollen wir nun auf andere Oberflächensymmetrien ausdehnen. Schon jetzt könnten viele Anwendungen in der molekularen Elektronik, Sensorik, Katalyse und Photovoltaik von unserem Modell profitieren. Denn wenn Oberflächenstrukturen besser vorhergesagt werden, können die molekularen Komponenten schon in der Synthese gezielter optimiert werden.“ (NanoLetters online, 16. Februar 2009)

 Zur Presseinformation der LMU

 

EVENTS

Thursday, 02 September, 2010

Physics of Nanostructured Systems (Special Seminar, by NIM and SFB 631)

Kyu Man Cha, University of Tokyo …

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Wednesday, 08 September, 2010

Frontiers of the Nanoelectronics

International Symposium, Technische Universität München …

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