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NIM nanosystems initiative munich
Meldung

Friday, 15 June, 2012

Good news coming from Bonn

NIM receives funding for another five years within the German Excellence Initiative

NIM coordinator Jochen
Feldmann (left)
and co-coordinator
Friedrich Simmel

The final decisions about the second phase of the Excellence Initiative have been made. The Munich Cluster of Excellence “Nanosystems Initiative Munich” (NIM) is one of the winners and will be funded for another five years. This has been announced by the German Research Foundation (DFG) and the German Council of Science and Humanities (Wissenschaftsrat) on June 15, 2012.

 

NIM erhält weitere fünf Jahre Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

Die Förderentscheidungen für die zweite Phase der Exzellenzinitiative sind gefallen. Der Münchner Exzellenzcluster „Nano­systems Initiative Munich“ (NIM) gehört zu den Siegern des Wettbewerbs und wird nun weitere fünf Jahre lang gefördert. Das haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat am 15. Juni 2012 bekannt gegeben.

Das übergeordnete Forschungsziel des Clusters ist seit seiner Gründung im Jahr 2006 die Entwicklung, Herstellung und Kontrolle künstlicher und multifunktionaler Nanosysteme für die Informationstechnologie, die Energieumwandlung und medizinisch relevante Technologien. In Zukunft konzentrieren sich die Forschungsarbeiten darauf, dass solche Nanosysteme unter realistischen Bedingungen, z.B. innerhalb einer lebenden Zelle, ihre jeweiligen Funktionen unter Beweis stellen müssen.

Prof. Jochen Feldmann – der Sprecher von NIM – betont, welche Bedeutung die weitere Förderung des Exzellenzclusters NIM auch für den Hochtechnologiestandort München hat: „Als zentrale Schlüsseltechnologie spielen die Nanowissenschaften für viele im Raum München ansässige High-Tech Firmen eine entscheidende Rolle. Der Umgang mit Nanosystemen ist zentral für die Informationstechnologie, die Medizintechnik und die Entwicklung neuartiger Materialien zur effizienten Umwandlung von Sonnenenergie. Insbesondere im Bereich der Chemotherapie gibt es ein großes Anwendungspotential für Nanosysteme. NIM hat auf diesem Gebiet einiges zu bieten.“

Daran arbeiten international anerkannte Experten der Nanowissenschaften aus den Fachbereichen Physik, Biophysik, Physikalische Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Elektrotechnik und Medizin im Münchner Raum zusammen. Diese konzentrieren sich auf die fünf Kompetenzfelder Quanten-Nanophysik, Hybride Nanosysteme, Nanosysteme für die Energieumwandlung, Biomolekulare Nanosysteme und Biomedizinische Nanosysteme.

Durch seine überaus erfolgreiche Arbeit in der ersten Förderperiode ist der NIM-Cluster zu einem international anerkannten Zentrum der Nanowissenschaften geworden. Mehr als 1000 Publikationen in führenden internationalen Fachzeitschriften, acht Firmenausgründungen, eine Reihe von weltweit hochrangigen Auszeichnungen wie 14 renommierte „Advanced and Starting Grants“ des Europäischen Forschungsrates (ERC) für NIM-Wissenschaftler sind klare Indikatoren für den Erfolg von NIM. 17 neue Professuren wurden mit hochtalentierten Nachwuchswissenschaftlern besetzt, ein neues Forschungsgebäude mit topaktueller technologischer Ausstattung wurde errichtet und ein Konzept zur flexiblen Anschubfinanzierung außergewöhnlicher Forschungsideen wurde eingerichtet.

Die weitere Förderung soll es NIM ermöglichen, seine internationale Position als eines der führenden Nanozentren nicht nur in Europa sondern der Welt konsequent auszubauen. Erreicht werden soll dies durch ein überzeugendes, attraktives und visionäres wissenschaftliches Programm, eine umfangreiche Investition des Landes in zusätzliche Infrastruktur, ein neues attraktives Modell für Nachwuchsgruppen, neue Professuren in Schlüsselbereichen und die Verstärkung und Optimierung bisher erfolgreicher struktureller Maßnahmen.

Neben der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, der Technischen Universität München (TUM) und der Universität Augsburg sind an NIM das Walther-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), die Max-Planck-Institute für Biochemie und für Quantenoptik, das Helmholtz-Zentrum München sowie das Deutsche Museum beteiligt.

German press release as pdf


Kontakt:

Prof. Dr. Jochen Feldmann
Koordinator von NIM    
LMU München
Tel.: 089-2180-3359      
E-Mail: feldmann(at)lmu.de

Prof. Dr. Friedrich Simmel
Co-Koordinator von NIM
TU München
Tel.: 089-289-11611
E-Mail: simmel(at)tum.de

Dr. Peter Sonntag
NIM-Geschäftsführer
Tel: 089-2180-6794
E-Mail: peter.sonntag(at)lmu.de

 

PRESS CONTACT

About NIM:

Dr. Peter Sonntag
General Manager

Phone: +49 (89) 2180 6794

Opens window for sending emailpeter.sonntag(at)lmu.de 

 

About science:

Isabella Almstätter

Public Outreach Manager

Phone: +49 (89) 2180 5091

Opens window for sending emailisabella.almstaetter(at)physik.uni-muenchen.de

 

 

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