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NIM nanosystems initiative munich
Meldung

Friday, 28 September, 2007

NanoDay – Tag der Nanowissenschaften am 13. Oktober

„nano“ ist in aller Munde, aber was steckt dahinter? Aufklärung verspricht der NanoDay

Am NanoDay, einem Informationstag an der Ludwig-Maximilians-Universität München, können die Besucher Nanowissenschaften hautnah erleben, begreifen und verstehen.

Dem Begriff „nano“ begegnet man häufig im täglichen Leben: Im Bekleidungsgeschäft wird ein Anzug mit Nano-Ausrüstung beworben, dessen Stoff keinen Schmutz an sich heran lässt. Eine Sonnenschutz-Creme, die was auf sich hält, muss schon Nanoteilchen aus Titandioxid enthalten. Und auch die Medizin verspricht sich einiges von den Nanowissenschaften: Mit magnetischen Nanokapseln sollen Medikamente genau dahin gelangen, wo sie ihre Wirkung am besten entfalten können. Hirntumore sollen mit aufgeheizten Nanoteilchen zerstört werden. Und in ferner Zukunft sollen Nanoroboter die Herzkranzgefäße von Kalkablagerungen befreien. Ganz im Gegenteil dazu beschwören Propheten einer düsteren Zukunft Nanomaschinen herauf, die sich rasend schnell vermehren und dabei die ganze Welt auffressen.

Soweit das verbreitete diffuse Bild der Nanowissenschaften. Aber was steckt wirklich dahinter? Wie realistisch sind die lebensrettenden Roboter? Was ist dran an der Super-Krebstherapie? Und wie plausibel sind die Horrorszenarien? Wer das wissen will, der sollte am 13. Oktober ins Hauptgebäude der LMU zum NanoDay kommen.

Los geht’s um 10 Uhr mit Grußworten aus Politik und Wissenschaft. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Bläser-Ensemble „Brass Experience“. Um 11 Uhr folgt ein Vortrag des Physik-Professors Gerhard Abstreiter. Er klärt das Publikum über „Wunderbar Winziges“ auf und bietet mit einfachen Demonstrationen spannende „Einblicke in die Nanowelt“. Der Biophysiker Hermann Gaub widmet sich um 13 Uhr in einem Vortrag mit spannenden Experimenten dem Thema „Von Mutter Natur lernen und Nanomaschinen bauen“. Ab 14.30 Uhr diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie über „Chancen und Risiken der Nanowissenschaften“.

Zudem stellen Forschergruppen an mehr als 30 Infoständen ihre Arbeit allgemeinverständlich vor. Da geht es um die Beobachtung von Vorgängen in lebenden Zellen, um den zielgerichteten Transport von Medikamenten, um den Computer von morgen, um ein medizinisches Labor auf einem Chip, und vieles mehr. Auch Nanotech-Firmen, die Fachbuchhandlung Lehmanns und Schulbuchverlage sind vertreten. Das Deutsche Museum zeigt Nanoprodukte, die es bereits zu kaufen gibt. An einigen Ständen können die Besucher „Forscher“ spielen und Nanowissenschaft selbst ausprobieren. Die Herstellung von Nadeln im Nanometerbereich gehört ebenso zum Programm wie das Einfangen von Bakterien mittels Licht und das Bewegen von Nano-Tröpfchen mittels Joystick. Bei Laborführungen erklären Wissenschaftler ihre Experimente live im Forschungslabor. Vor der Universität steht von 10 bis 17 Uhr der nanoTruck, ein Infomobil des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Auch an die Jüngsten haben die Veranstalter gedacht. Während der Vorträge wird eine professionelle Kinderbetreuung angeboten. Außerdem können die Kinder als kleine Forscher mit Lupen und Mikroskopen auf Entdeckungsreise gehen, kleine Lebewesen in groß nachbauen und sich auf einer Spielstraße austoben.

Veranstaltung:
NanoDay – Tag der Nanowissenschaften

Ort:
Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1

Tag / Zeit:                  
Samstag, 13. Oktober 2007, 10 bis 17 Uhr

Das Vortrags-Programm im Überblick (in der Großen Aula der LMU):

10 Uhr: Eröffnung und Begrüßung
Eröffnung durch den Koordinator der Nanosystems Initiative Munich, Prof. Dr. J. P. Kotthaus, Grußworte von Prof. R. Putz, Prof. W. A. Herrmann, Prof. A. Loidl, Dr. F. W. Rothenpieler,
Dr. R. Wieczorek

11 Uhr: Vortrag
„Wunderbar Winziges – Einblicke in die Nanowelt“ von Prof. Gerhard Abstreiter (Technische Universität München)

12 Uhr: Pause

13 Uhr: Vortrag
„Von Mutter Natur lernen und Nanomaschinen bauen“ von Prof. Hermann Gaub (Ludwig-Maximilians-Universität München)

14.30 Uhr: Podiumsdiskussion
„Risiken und Chancen der Nanowissenschaften“ mit Prof. H. Gaub (LMU), Prof. W. Heckl (Deutsches Museum), Prof. H. Horn (HAW Hamburg), Prof. R. Iden (BASF), K. Müller (Verbraucherzentrale NRW), Moderatorin: Dr. J. Rubner

Weitere Informationen: www.nanoday.eu

Veranstalter:
Nanosystems Initiative Munich (NIM), Ludwig-Maximilians-Universität München, Schellingstraße 4, 80799 München

Kontakt:
Dr. Peter Sonntag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
E-Mail: peter.sonntag(at)lmu.de, Tel.: 089 / 2180 5091

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