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NIM nanosystems initiative munich
Meldung

Wednesday, 29 April, 2009

Von Einsteins Spuk zum Quantencomputer

Am 5. Mai spricht der renommierte Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger bei einer Festveranstaltung der Nanosystems Initiative Munich (NIM) im Augsburger Rathaus.

Augsburg/München - Informationen lassen sich von einem Ort zu einem anderen ohne ein vermittelndes Medium übertragen. Diese "spukhafte Fernwirkung" hatte bereits Albert Einstein theoretisch vorhergesagt. Dass das wirklich funktioniert, konnte Jahrzehnte später der Wiener Physiker Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Anton Zeilinger beweisen, der damit zu einem Pionier der Quanten-Informationsverarbeitung wurde. Für seine breite wissenschaftliche Arbeit wurde der Wissenschaftler vielfach geehrt. Unter anderem erhielt er 2005 den King Faisal Prize und 2008 die Isaac-Newton-Medaille.

Am 5. Mai 2009 um 19.00 Uhr referiert Zeilinger im Rahmen einer Festveranstaltung der Nanosystems Initiative Munich (NIM) und des Instituts für Physik der Universität Augsburg im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses zum Thema "Von Einsteins Spuk zum Quantencomputer". Die Veranstaltung mit anschließendem Empfang im Oberen Fletz des Rathauses ist für alle Interessierten offen, der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazität ist zeitiges Erscheinen ratsam.

Professor Zeilinger wird über seine spannende Forschung zu Einsteins Vorhersagen berichten und dabei einen Bogen von Einsteins Theorie zu den möglichen Anwendungen der Quanten-Fernwirkung in der Informationsverarbeitung schlagen. So arbeiten Wissenschaftler derzeit an der auf diesem Effekt basierenden Quantenkryptographie. Dieses extrem sichere Verschlüsselungsverfahren könnte die Übermittlung von geheimen Daten revolutionieren.

Mit der Festveranstaltung im Augsburger Rathaus möchte die "Nanosystems Initiative Munich" (NIM) auch in der Öffentlichkeit deutlich machen, dass die Universität Augsburg ein wichtiges Standbein dieses Forschungsverbundes ist: Die NIM wurde 2006 im bundesweiten Wettbewerb der Exzellenzinitiative zur Förderung ausgewählt. Neben der LMU München als Sprecheruniversität waren die TU München und die Universität Augsburg als gleichberechtigte Partner an der erfolgreichen Antragstellung beteiligt. An der Universität Augsburg arbeiten für NIM vor allem die Arbeitsgruppen des theoretischen Physikers Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Hänggi und des Experimentalphysikers Prof. Dr. Achim Wixforth.

Insgesamt kooperieren im Exzellenzcluster NIM über 60 Forschergruppen der Fachrichtungen Physik, Biophysik, Physikalische Chemie, Biochemie, Pharmazie, Biologie, Elektrotechnik und Medizin im Großraum München-Augsburg. Ihr gemeinsames zentrales Ziel ist die Konzeption, Produktion und Beherrschung einer ganzen Reihe von künstlichen und multifunktionalen Nanosystemen.

Programm-Flyer als PDF-Datei

 

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About NIM:

Dr. Peter Sonntag
General Manager

Phone: +49 (89) 2180 6794

Opens window for sending emailpeter.sonntag(at)lmu.de 

 

About science:

Isabella Almstätter

Public Outreach Manager

Phone: +49 (89) 2180 5091

Opens window for sending emailisabella.almstaetter(at)physik.uni-muenchen.de

 

 

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